Archiv für November, 2008

Das Denkgebäude der Physik wackelt

Die Physiker des 20. Jahrhunderts können zaubern. Ein bekannter Zaubertrick ist der folgende: Zwei Photonen (Lichtteilchen) treten zum Wettlauf an. Beide Teilchen fliegen mit Lichtgeschwindigkeit von c= 300 000 Kilometern pro Sekunde. Ein uninteressantes Rennen? Keineswegs. Dank der Mithilfe eines Physikers behauptet Photon 1 nicht, dass es genauso schnell wie Photon 2 wäre und es ihm beim Wettlaufen die ganze Zeitlang die Hand hätte reichen können. Photon 1 meint vielmehr, Photon 2 eile mit Lichtgeschwindigkeit voraus. Dem gesunden Menschenverstand will diese Tatsache nicht einleuchten. Auch nicht, dass zwei auseinanderfliegende Photonen nicht die Relativgeschwindigkeit 2c besitzen, sondern nur c.  Die Physiker glauben seit 1904 an diese Zauberkunststücke und halten sie sogar für Realität, bloß weil sie seit 1887 so ratlos waren, das Ergebnis des Michelson-Versuchs zu interpretieren.

Michelson und sein Kollege Morley spalteten an einer schrägstehenden Glasplatte einen Lichtstrahl in zwei Anteile auf. Ein Teilstrahl bewegte sich parallel zur Bahnrichtung der Erde, der andere senkrecht dazu Die Einzelstrahlen wurden von Spiegeln reflektiert und am Strahlteller wieder vereinigt. Sie zeigten keinen Gangunterschied, der an auftretenden Interferenzstreifen erkennbar gewesen wäre. Beide Lichtstrahlen schienen sich gleich schnell ausgebreitet zu haben.

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Raum und Zeit sind keine veränderlichen Dinge

Raum und Zeit sind keine veränderlichen (Krümmung, Expansion, Dilatation) Dinge, sondern (nur) Relationen. Die Raumkontraktion der SRT ist somit gar nicht testbar!

Die  Kontraktion eines Stabes wäre ja nicht Raumkontraktion per se sondern  Kontraktion eines räumlichen Dings im Raum. In der SRT fehlt jeder Hinweis,  wie (Mechanismus) der angeblich kontrahierende Raum ein Ding kontrahieren  kann. Die unausgesprochenen Annahme ist wohl, dass der Raum mit dem materiellen Körper eine feste Verbindung hat und bei Raumkontraktion der  Körper gezwungenermaßen mit-kontrahiert.  (Dann müsste bei Erwärmung eines Metallstabes umgekehrt nicht nur der Stab länger werden,  sondern auch der Raum expandieren!)

Eine Begründung des Urknalls besagt, dass die Raumexpansion die Lichtwellen streckt und dadurch die Rotverschiebung der Galaxien-Lichtwellen bewirkt. Eine kausale Erklärung dafür kann es nicht geben…

Ebenso unmöglich ist die Zeitdilatation. Ein Mechanismus, wie das angenommene Zeit-Uhrwerk in die diversen materiellen Uhr-Werke (Gravitationsuhrwerke, Atomuhrwerke, biologische Uhrwerke etc)  konform (!) einwirkt, kann nicht gegeben werden. Eine experimentell  festgestellte Uhrwerk-Frequenz-Änderung unter physikalischen Bedingungen (wie Geschwindigkeit relativ zum Äther) kann daher die Zeitdilatation nicht bestätigen…

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Ohne Umorientierung droht der Theoretischen Physik die Regression zu den Anfängen der Wissenschaft

Die Suche nach einer „Weltformel” oder einer „Theorie für Alles” stieß in den folgenden Jahrzehnten auf mehrere Hindernisse. Es zeigte sich einerseits, dass sich die allgemeine Relativitätstheorie Einsteins und die Quantentheorie nicht in eine gemeinsame mathematische Formulierung bringen ließen, andererseits, dass mögliche Formulierungen einer „Theorie für Alles“, wie z.B. die aktuell diskutierte „Stringtheorie“, keine eindeutigen Lösungen bieten. Immer komplexere mathematische Denkgebäude basieren auf immer unsichereren empirischen Fundamenten. Ohne Umorientierung droht der Theoretischen  Physik deshalb die Regression zu den Anfängen der Wissenschaft, als die Denker noch Zahlenmystik betrieben. In meinem ersten Band der „Kritik der physikalischen Weltordnung des 20. Jahrhunderts” widme ich mich der speziellen und allgemeinen Relativitätstheorie Einsteins.  Beide zusammen sind  kaum zu widerlegen, Ungereimtheiten bei Experimenten zu den Grundlagen der speziellen Relativitätstheorie können nach der Vorstellung der Physiker durch den Rückgriff auf die allgemeine Relativitätstheorie Einsteins erklärt werden. Ich halte diese Vorgehensweise aber aus erkenntnistheoretischer Sicht  für problematisch, weil hierdurch letztlich ein Zirkelschluss erfolgt.
[...]
Gelangt man zu einem tieferen Verständnis der Natur, so zeigt sich wieder einmal, dass die Welt einfach ist - genial einfach! Doch bekanntlich ist es das Schwierigste, das Einfache hinter den Phänomenen zu erkennen.

Dr. Reiner Georg Ziefle

Auszüge vom Autor aus dem Vorwort seines Buches
Die spezielle und allgemeine Relativitätstheorie Albert Einsteins:
Eine kritische Analyse
Frieling Verlag Berlin, 2002

Was heißt “relativieren”?

Lt. DUDEN 24. Auflage heißt “relativieren” “zu etwas anderen in Beziehung setzen; einschränken“. Es handelt sich also beim Relativieren um eine aktive Tätigkeit eines Beobachters, der dank seiner mentalen und sinnlichen Fähigkeiten (z.B. seinen Fernblick) in der Lage ist, verschiedene Dinge zueinander in Beziehung zu setzen. Die unbelebte Natur hat jedoch diese Fähigkeiten nicht, weshalb ausgeschlossen ist, dass in ihr etwas aufgrund von Relationen passieren kann. Dinge der unbelebten Natur können nur auf sie direkt einwirkende andere Dinge, einschl. Felder aller Art, REAGIEREN. Daher lautet Newtons 3. Axiom auch “actio = reactio”. Es kann also keine Beweise dafür geben, dass in der Natur etwas aufgrund von Relationen passiert, noch dazu zu meist fernen Bezugspunkten, wobei auch noch Fernwirkungen unterstellt werden. Wer also von der Natur glaubt, sie verhalte sich „relativ” zu etwas anderen oder gar relativ zu einem Beobachter, wovon Einstein Spezielle Relativitätstheorie ausgeht, macht zwischen sich und den Dingen keinen Unterschied, d.h. er projiziert sein Denken auf die Dinge, weshalb sie ihm so vertraut erscheinen. Einstein verwundert: “The most unintelligible thing about the world is that it is intelligible.” Von hier aus ist auch klar, warum all jenen, die wie Einstein nicht zwischen sich und der unbelebten Natur unterscheiden, die also keine Rolle des Beobachters erkennen, seine Theorie so plausibel erscheint. Das macht auch verständlich, warum er so leidenschaftlich gegen die Quantenmechanik auftrat, was weltweit bekannt ist, für welche die Anerkennung der Beobachterrolle unverzichtbar ist.

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Der Saurier Spezielle Relativitätstheorie hat sich in eine prekäre Lage manövriert

Theater des Absurden: Personen- und Ideenkult:

Die Jubelparaden der SRT-Anhänger stehen in seltsamem Kontrast zu ihrem widerborstigen Verhalten den Kritikern gegenüber. Ihre Bürde wächst mit dem Gewicht der Autoritäten, auf deren Seite sie sich geschlagen haben, denn dieses Gewicht bremst naturgemäß die Flexibilität, mit welcher sie der aktuellen Entwicklung folgen könnten. Einwände gegen die SRT werden von Renommierzeitschriften immer noch (wohl aus Angst vor „Blamage“) abgelehnt. Der Briefwechsel der Betroffenen spricht Bände. Ungezählte Scheingründe werden für die Ablehnung einer Publikation vorgebracht; eine auffällige Parallele zu der Vielzahl der unterschiedlichen Ableitungen und Interpretationen, die für die SRT so typisch geworden sind. Der Saurier SRT hat sich mit seinem tyrannischen Gebärden in der Physik in eine prekäre Lage manövriert: Er kann nur mehr in einer Richtung laufen, die sein Aussterben beschleunigt. Was die Nachwelt aus dem Werk von Lorentz, Poincaré, Einstein und den weniger bekannten Pionieren gemacht hat, ist der eigentliche Skandal.

Georg Galeczki und Peter Marquardt

Auszug aus dem Buch „Requiem für die Spezielle Relativität” - Seite 214
Verlag Haag+Herchen Frankfurt/M. 1997