Archiv für Dezember, 2008

Staatliche Entscheidungsträger vernachlässigen Verfassungsgebot

Ich beziehe mich auf den Offenen Brief der Forschungsgruppe G.O. Mueller an 200 Professoren der Universitäten Berlin und Dresden und auf Auszüge aus dem „Bonner Kommentar zum Grundgesetz“, die dort zitiert werden.

Das Grundgesetz Art. 5 § 3 „Wissenschaftsfreiheit” schreibt u.a. für den Staat als unmittelbar geltendes Recht vor:

  • das Gebot der meinungsneutralen Wissenschaftspflege
  • das Gebot der Nicht-Identifikation mit einer Theorie
  • die meinungsneutrale Wissenschaftspflege und ihre Vermittlung an die nächstfolgende Generation durch Bereitstellung von personellen, finanziellen und organisatorischen Mitteln zu ermöglichen und zu fördern.

Wo kann man feststellen, dass der Staat im Falle der Relativitätstheorie diese Gebote respektiert? Wo kann man feststellen, dass der Staat im Bildungssystem die meinungsneutrale Wissenschaftspflege ermöglicht, geschweige denn fördert?

  • Ist es nicht Identifikation mit einer Theorie, wenn der Staat 10 Mio Euro aus der Steuerkasse allein für die Feierlichkeiten im „Einstein-Jahr 2005” ausgibt, ohne je ein einziges Cent für die Vermittlung der Kritik dieser Theorie im Bildungssystem seit Jahrzehnten ausgegeben zu haben? Siehe z.B. hier.
  • Ist es meinungsneutrale Wissenschaftspflege und Vermittlung der Wissenschaft an die nächstfolgende Generation, wenn anlässlich der teueren Feierlichkeiten des Einstein-Jahrs die kritischen Einträge von 2 Bürgern (darunter vom Kritiker Christoph von Mettenheim) kommentarlos aus dem Gästebuch des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gelöscht wurden? Siehe z.B. hier.

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Einsteins Nachlaß: Physik im Tempel

Streit seit 1905: Gläubige, Kritiker und Ketzer

Wäre die spezielle Relativitätstheorie also eine Religion (die Vehemenz, mit der sich bis heute die Gemüter mit ihr beschäftigen legt diesen Ein­druck in der Tat nahe), so könnte man drei Gruppen unterscheiden: Leute, die unbedingt in der Kirche bleiben wollen (Gläubige um jeden Preis, Or­thodoxe oder Fundamentalisten), solche, die zwar noch Mitglied der Kir­che sind, aber nicht alles glauben (Kritiker) und diejenigen, die mit der Kirche gebrochen haben und ausgetreten sind (Ketzer). Eine vierte Grup­pe, Sonderlinge und Okkultisten, die den nimmermüden Erfindern eines Perpetuum Mobile entsprechen, soll uns in diesem Büchlein nicht be­schäftigen. Die Lage der Kritiker als Querdenker oder Dissidenten ist (im Gegensatz zu der der Gläubigen) schon schwierig genug: Sie bilden das Lager der Uneinigen, die oft nichts voneinander wissen oder wissen wol­len und gegen die Fundamentalisten als Einzelkämpfer dastehen. Kritiker waren zu allen Zeiten seit der Geburt der Relativitätstheorie auf dem Plan; doch ihre Stimme ist oft ungehört verhallt. Woran liegt es, daß diese Theorie mit dem unglücklichen Namen und mit ihrer noch unglückliche­ren Beziehung zum alltäglichen Denken als Streitobjekt in der Geschichte der Wissenschaft wohl einzigartig dasteht? Aus welchem Grunde ist gera­de sie zum Symbol menschlichen Genies und zum Prüfstein für Intelligenz geworden, obwohl sie bis heute im wesentlichen eine Glaubensfrage ge­blieben ist und entsprechend kultisch verehrt und behandelt wird? Sicher­lich hat dazu ein beklagenswerter Mangel an wissenschaftlicher und hi­storischer Objektivität beigetragen, der in einer Lawine von Publikationen einen fruchtbaren Boden fand und findet, obwohl es an kritischen Stim­men nie gefehlt hat. Die spezielle Relativitätstheorie (im folgenden SRT, nur um sie geht es uns, weil ihre Auswirkungen leicht für ein Buch ausrei­chen) beruht auf ausgesprochen einfachen Argumenten, die ihrerseits aber soviel Auslegungsspielraum zulassen, daß eine objektive Beurteilung und die Trennung von Wünschen und Fakten unnötig erschwert wird. Diese Schwierigkeiten beginnen bereits mit den historischen Sachverhalten. Wie oft wird schon die weithin bekannte Tatsache betont, daß die „Lorentz-Transformation” und die Idee E = mc2 eben nicht auf Lorentz und Einstein zurückgehen? Wie viele Lehrbücher erwähnen den Voigt-Doppler-Effekt oder die Tücken der Maxwell-Lorentz-Elektrodynamik (um deren Rettung die SRT entstanden ist!)? Und wer fragt sich, warum die Ampere-Weber-Elektrodynamik praktisch aus den Lehrbüchern verbannt worden ist, ob­wohl sie eindeutige Vorzüge gegenüber Maxwell-Lorentz genießt?

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10 Millionen Euros für das Feiern einer unsinnigen Theorie!

Pressemeldung vom 15.06.2004. Während in Deutschland überall gespart werden muß, für Arbeitslose und Rentner, aber auch Staatsdiener besonders schmerzlich, ist dem Bund das Feiern einer wissenschaftlich unsinnigen Theorie 10 Millionen Euro wert! Wenn jedoch Kritik und alternative Lösungen mit gleicher Gewichtung in Berlin vorgetragen werden könnten, wäre gegebenenfalls eine solche Veranstaltung zu begrüßen. Sollte es sogar gelingen, das Absurde der hochgejubelten Theorie für jedermann kenntlich zu machen, wäre dies sogar fast jeden Betrag wert, blockiert sie doch die Forschung und damit nicht nur den Fortschritt der Wissenschaft, sondern den geistigen Fortschritt überhaupt. Hat diese Republik wirklich nur noch ihren Untergang verdient, oder gibt es doch etwas an ihr, das es zu verteidigen gilt?

Helmut Hille

Quelle:
Was von moderner Physik bleibt und fällt.
(Gemeinschaftsbuchwerk mit 8 Bänden)
Band 1: Die Relativitätstheorie fällt (Seite 470)
Verlag Kritische Wissenschaft – 2005

Schalten Sie Ihren gesunden Menschenverstand ein und staunen Sie!

Einsteins Relativitätstheorien falsch, voll innerer Widersprüche, ohne einen einzigen Beweis? […]

Ich habe es selbst nicht geglaubt, bis ich durch meine Tätigkeit beim PM-Magazin in Kontakt zu “dissidenten” Physikern kam (auch so was gibt es). Dann forschte ich selber nach und kam zu erschreckenden Ergebnissen. Die können Sie hier lesen – glauben müssen Sie nichts. Vielleicht aber gibt es als Resultat der Lektüre ein paar Denkanstöße. Oder, was mich besonders freuen würde, vielleicht lesen Sie in Zukunft wissenschaftliche Meldungen mit ein wenig mehr Skepsis. Denn die Wissenschaft ist in erster Linie ein gesellschaftlicher Konsens; in zweiter Linie eine Möglichkeit, Karriere zu machen; in dritter Linie die Lieblingsbeschäftigung von Wissenschaftlern. Die objektive Wahrheit bleibt da manchmal auf der Strecke oder wird von Mythen eingehüllt und vernebelt. […]

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Das Märchen der GPS-Navigatore als Bestätigung der Relativitätstheorie

Die Relativisten werden nicht müde überall laut zu posaunen, dass die Relativitätstheorie tagtäglich durch die GPS-Navigation bestätigt werde. Auch diese Behauptung entpuppt sich als ein propagandistisches Märchen für ein Publikum von Physiklaien und als eine dreiste Täuschung der Öffentlichkeit.

Harald Maurer erläutert mit allgemein verständlichen Ausführungen – auch für Physiklaien -, dass diese laut verkündete und gelehrte angebliche Bestätigung der Relativitätstheorie gar keine ist: Der vermeintliche “relativistische Effekt“, falls er existieren sollte, ist viel zu winzig, um beobachtbare Auswirkungen in unserer Alltagsdimension zu haben. Es gibt in unserer Alltagsdimension viel größere Störeffekte beim GPS und die Sat-Uhren werden sowieso ständig von den Kontrollstationen überwacht und ihre Daten durch Korrekturpolynome korrigiert. Die Berücksichtigung der vermeintlichen relativistischen Effekte ist also rein Formalismus und ohne Auswirkung:

Siehe die ausführlichen Abhandlungen von Harald Maurer:

Das GPS funktioniert ohne RT bestens

Relativistische Korrekturen für GPS und ihre Sinnlosigkeit!

sowie auch sein Vortrag bei der Tagung der Gesellschaft zur Förderung der wissenschaftlichen Physik e.V. in Salzburg am 6./7.10.2007:

Sind die relativistischen Korrekturen im GPS ein Beweis für die RT?
Und stellt das GPS tatsächlich eine „Anwendung” der Relativitätstheorien dar?

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Negative Folgen der herrschenden Gesellschaftsstruktur

Die Öffentlichkeitsarbeit muss noch wesentlich verstärkt werden. Denn wir “dürfen nicht auf den jüngsten Tag warten“, wie es Schmidt (DMM 14) so treffend formuliert hat. Die als Wissenschaftsmafia bezeichnete Gesellschaftsstruktur mit ihren innovationshemmenden Dogmen hat nämlich eine Vielzahl von negativen Folgen:

1. Verdummung und negative Auslese des wissenschaftlichen Nachwuchses
2. Entmutigung und Unterdrückung kreativer Menschen
3. Irreführung der Öffentlichkeit
4. Verhinderung der Bereinigung von Irrtümern (Dogmen)
5. Fehlleitung und Vergeudung von Steuergeldern
6. Behinderung der freien wissenschaflichen Kommunikation (Zensur)
7. Bindung hochqualifizierter Fachkräfte an Fehlprojekte
8. Verhinderung wichtiger Neuprojekte
9. Gefährdung der Öffentlichkeit (z. B. “Klima-Katastrophe”)

Vermutlich ist diese Liste noch nicht vollständig.
Bitte entscheiden SIE SELBST, ob es sich lohnt, für die Befreiung der Naturwissenschaften von ihren Dogmen zu kämpfen!!!

Ekkehard Friebe

Auszüge aus der Homepage von Ekkehard Friebe “Wege aus der Sackgasse

Jeder kann gegen die idealistische Beherrschung der Wissenschaft etwas tun

Nachstehend Auszüge aus einem Interview mit Peter Ripota “Der Urknall hat nicht stattgefunden. Der Kosmos lebt ewig”:

Die Kritik am Urknall vergleichen Sie mit dem Ketzertum eines Giordano Bruno gegen die katholische Kirche. Warum wird von der herrschenden Kosmologie am Urknall festgehalten?

Vermutlich, weil die moderne Wissenschaft ähnlich organisiert ist wie die katholische Kirche. Es gibt zwar keinen Papst, dafür aber Heilige (z.B. Einstein oder Hawking) und vor allem eine “Glaubenskongregation”  (sprich: Inquisition) – das sind die Herausgeber der renommierten Wissenschaftsblätter.

Als Beispiel hierfür ein Zitat des langjährigen “Nature”-Herausgebers (das ist die angesehenste wissenschaftliche Zeitschrift) John Maddox: “Man sollte ihn (gemeint war der Biologe Rupert Sheldrake) mitsamt seinen Werken verbrennen!” Dieser Ausspruch stammt vom Ende des 20. Jahrhunderts, nicht aus dem Mittelalter! […]

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