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	<title>Kommentare zu: Längenkontraktion &#8211; ein Gedankenexperiment von Einstein.</title>
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	<description>Physik, Wissenschaft, Erkenntnistheorie, Relativitätstheorie, Kritik der Relativitätstheorie</description>
	<lastBuildDate>Thu, 17 May 2012 11:07:08 +0000</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Von: Wolfgang Lange</title>
		<link>http://wissenschaftliche-physik.com/2010/03/langenkontraktion-ein-gedankenexperiment-von-einstein/comment-page-3/#comment-376</link>
		<dc:creator>Wolfgang Lange</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Dec 2010 22:00:43 +0000</pubDate>
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		<description>Zu meiner Post 123 vom 24.12. d.J.

Ich habe den Ansatz mit dem Parabolspiegel durchgerechnet. 
Annahmen: Es gilt das Lichtpostulat, dass Licht von allen Körpern mit 300000 km/s ausgesendet wird, auch von dem Hubble-Spiegel. Wenn dort Licht mit 312000 km/s eintrifft, gilt das Reflexionsgesetz analog dem Brechungsgesetz mit unterschiedlichen Medien. Danach ist Einfallswinkel nicht gleich Ausfallswinkel, und die reflektierten Lichtstrahlen gehen nicht durch den Brennpunkt. 
Durch die Positionierung konnten Bilder einer Galaxie so scharf wie vom Saturn erhalten werden.
Das ganze spricht für Überlichgeschwindigkeit c+v&gt;c ohne Längskontraktion. Danach gilt das Additionstheorem nicht. Der Nenner (1+v1*v2/c²) muss entfallen. Damit ist auch die Lorentz-Transformation als Schlüssel der SRT aufzugeben.

Wolfgang Lange</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu meiner Post 123 vom 24.12. d.J.</p>
<p>Ich habe den Ansatz mit dem Parabolspiegel durchgerechnet.<br />
Annahmen: Es gilt das Lichtpostulat, dass Licht von allen Körpern mit 300000 km/s ausgesendet wird, auch von dem Hubble-Spiegel. Wenn dort Licht mit 312000 km/s eintrifft, gilt das Reflexionsgesetz analog dem Brechungsgesetz mit unterschiedlichen Medien. Danach ist Einfallswinkel nicht gleich Ausfallswinkel, und die reflektierten Lichtstrahlen gehen nicht durch den Brennpunkt.<br />
Durch die Positionierung konnten Bilder einer Galaxie so scharf wie vom Saturn erhalten werden.<br />
Das ganze spricht für Überlichgeschwindigkeit c+v&gt;c ohne Längskontraktion. Danach gilt das Additionstheorem nicht. Der Nenner (1+v1*v2/c²) muss entfallen. Damit ist auch die Lorentz-Transformation als Schlüssel der SRT aufzugeben.</p>
<p>Wolfgang Lange</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Lange</title>
		<link>http://wissenschaftliche-physik.com/2010/03/langenkontraktion-ein-gedankenexperiment-von-einstein/comment-page-3/#comment-375</link>
		<dc:creator>Wolfgang Lange</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Dec 2010 10:33:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wissenschaftliche-physik.com/?p=601#comment-375</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Bergner, sehr geehrter Herr Sommer,

auf diesem Wege möchte ich Ihnen ein schönes Weihnachtsfest wünschen, alles Gute für Sie und Ihre Familien und vor allem Gesundheit an Leib und Seele, denn irgendwie möchten wir unsere Suche nach ein bischen Wahrheit, und sei es nur bei der speziellen Relativitätstheorie, etwas weiterbringen.

Schon seit längerer Zeit habe ich in meinem Browser &lt;a href=http://www.astrosurf.com/miroir_grav/einstein_e.htm rel=&quot;nofollow&quot;&gt;die Adresse&lt;/a&gt; im Visier, aber meine Englischkenntnisse sind leider etwas dürftig. Jetzt bin ich dem Ganzen &lt;a href=http://www.online-translator.com/ rel=&quot;nofollow&quot;&gt;damit&lt;/a&gt; zu Leibe gerückt. Das scheint nun die erste Quelle zu sein, wo ich eine experimentelle Unterstützung meiner These kontra Längenkontraktion fand.

Ein fröhliches Fest wünscht auch allen Lesern!

Wolfgang Lange</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Bergner, sehr geehrter Herr Sommer,</p>
<p>auf diesem Wege möchte ich Ihnen ein schönes Weihnachtsfest wünschen, alles Gute für Sie und Ihre Familien und vor allem Gesundheit an Leib und Seele, denn irgendwie möchten wir unsere Suche nach ein bischen Wahrheit, und sei es nur bei der speziellen Relativitätstheorie, etwas weiterbringen.</p>
<p>Schon seit längerer Zeit habe ich in meinem Browser <a href=http://www.astrosurf.com/miroir_grav/einstein_e.htm rel="nofollow">die Adresse</a> im Visier, aber meine Englischkenntnisse sind leider etwas dürftig. Jetzt bin ich dem Ganzen <a href=http://www.online-translator.com/ rel="nofollow">damit</a> zu Leibe gerückt. Das scheint nun die erste Quelle zu sein, wo ich eine experimentelle Unterstützung meiner These kontra Längenkontraktion fand.</p>
<p>Ein fröhliches Fest wünscht auch allen Lesern!</p>
<p>Wolfgang Lange</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Lange</title>
		<link>http://wissenschaftliche-physik.com/2010/03/langenkontraktion-ein-gedankenexperiment-von-einstein/comment-page-3/#comment-373</link>
		<dc:creator>Wolfgang Lange</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Dec 2010 19:02:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wissenschaftliche-physik.com/?p=601#comment-373</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Bergner,

ich habe mir noch einmal Ihre Fragestellung angesehen. Ist Ihnen bei Ihrem Rechenbeispiel mit dem k-Faktor eigentlich aufgefallen, dass 1,15&gt;1 ist. Damit kommt bei Bewegung eine Verlängerung heraus. Alle Welt spricht von einer Verkürzung, ohne zu sagen, von welchem System in welches die Betrachtungen ablaufen.

Etwas Ähnliches gibt es mit dem Additionstheorem für Geschwindigkeiten.

Motto: Alles ist relativ.

Mit freundlichen Grüßen!

Wolfgang Lange</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Bergner,</p>
<p>ich habe mir noch einmal Ihre Fragestellung angesehen. Ist Ihnen bei Ihrem Rechenbeispiel mit dem k-Faktor eigentlich aufgefallen, dass 1,15&gt;1 ist. Damit kommt bei Bewegung eine Verlängerung heraus. Alle Welt spricht von einer Verkürzung, ohne zu sagen, von welchem System in welches die Betrachtungen ablaufen.</p>
<p>Etwas Ähnliches gibt es mit dem Additionstheorem für Geschwindigkeiten.</p>
<p>Motto: Alles ist relativ.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen!</p>
<p>Wolfgang Lange</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Herbert Sommer</title>
		<link>http://wissenschaftliche-physik.com/2010/03/langenkontraktion-ein-gedankenexperiment-von-einstein/comment-page-3/#comment-367</link>
		<dc:creator>Herbert Sommer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 18:03:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wissenschaftliche-physik.com/?p=601#comment-367</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Bergner:

Die neuerdings sehr genau gemessenen Geschwindigkeiten der Himmelskörper relativ zur Hintergrundstrahlung sind zugleich ihre Geschwindigkeiten relativ zum Raum, da die Hintergrundstrahlung den Raum vollständig ausfüllt und in ihm ruht. Und jede Bewegung relativ zum Raum wird in der Physik seit Jahrhunderten als “absolute” Bewegung bezeichnet. So gibt es in der Physik- ich spreche nicht von Religion oder Philosophie – durchaus “absolute” Bewegungen und Geschwindigkeiten, die Sie als “wirkliche”, “echte” oder “Eigenbewegungen” benennen können.

Nur diese in der Physik als “absolut” bekannte Bewegungen sind Eigenbewegungen mit der einzigen Bezugnahme des absoluten Raumes, und nur sie haben für den betrachteten Körper eine physikalische Bedeutung und einen physikalischen Einfluss. Die unzähligen Bewegungen  eines gegebenen Köpers relativ zu allen anderen möglichen Objekten haben für ihn nicht die geringste Bedeutung. Nur seine Eigenbewegung relativ zum Raum, also seine nach Definition “absolute”  Bewegung, bedingt seinen Energieinhalt, Masse, Länge und Rhytmus der inneren Energieumwandlungen.

Ein absolut bewegter Körper hat mehr Energie und Masse, kürzere Länge in Bewegungsrichtung und langsamere Umwandlungen als der gleiche absolut ruhende Körper. Bei seiner Rückkehr zur absoluten Ruhe werden diese Änderungen des Eigenzustandes wieder 
rückgängig. Die physikalischen Eigenschaften eines Körpers hängen beträchtlich von seinem absoluten Bewegungszustand in Bezug auf den Raum ab, also von seiner eigenen, wirklichen Bewegung.

Ich dachte, ich hätte es bisher klar genug ausgeführt und begründet.

Frohe Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr !

Herbert Sommer</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Bergner:</p>
<p>Die neuerdings sehr genau gemessenen Geschwindigkeiten der Himmelskörper relativ zur Hintergrundstrahlung sind zugleich ihre Geschwindigkeiten relativ zum Raum, da die Hintergrundstrahlung den Raum vollständig ausfüllt und in ihm ruht. Und jede Bewegung relativ zum Raum wird in der Physik seit Jahrhunderten als “absolute” Bewegung bezeichnet. So gibt es in der Physik- ich spreche nicht von Religion oder Philosophie – durchaus “absolute” Bewegungen und Geschwindigkeiten, die Sie als “wirkliche”, “echte” oder “Eigenbewegungen” benennen können.</p>
<p>Nur diese in der Physik als “absolut” bekannte Bewegungen sind Eigenbewegungen mit der einzigen Bezugnahme des absoluten Raumes, und nur sie haben für den betrachteten Körper eine physikalische Bedeutung und einen physikalischen Einfluss. Die unzähligen Bewegungen  eines gegebenen Köpers relativ zu allen anderen möglichen Objekten haben für ihn nicht die geringste Bedeutung. Nur seine Eigenbewegung relativ zum Raum, also seine nach Definition “absolute”  Bewegung, bedingt seinen Energieinhalt, Masse, Länge und Rhytmus der inneren Energieumwandlungen.</p>
<p>Ein absolut bewegter Körper hat mehr Energie und Masse, kürzere Länge in Bewegungsrichtung und langsamere Umwandlungen als der gleiche absolut ruhende Körper. Bei seiner Rückkehr zur absoluten Ruhe werden diese Änderungen des Eigenzustandes wieder<br />
rückgängig. Die physikalischen Eigenschaften eines Körpers hängen beträchtlich von seinem absoluten Bewegungszustand in Bezug auf den Raum ab, also von seiner eigenen, wirklichen Bewegung.</p>
<p>Ich dachte, ich hätte es bisher klar genug ausgeführt und begründet.</p>
<p>Frohe Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr !</p>
<p>Herbert Sommer</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Reiner Bergner</title>
		<link>http://wissenschaftliche-physik.com/2010/03/langenkontraktion-ein-gedankenexperiment-von-einstein/comment-page-3/#comment-363</link>
		<dc:creator>Reiner Bergner</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Dec 2010 19:11:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wissenschaftliche-physik.com/?p=601#comment-363</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Sommer,

Der Raum (unendliches Universum) ist unsere Bühne auf der und in der wir Leben, die Zeit ist Bewegung damit wir Leben können. Raum und Zeit sind absolute Größen und lassen sich nicht verändern, weder durch Bewegung noch durch irgendwelche seltsamen Ideen. 

Ein Platzwechsel in diesem Raum kann nur eine Relative sein, denn wir haben keinen Punkt des Raumes – und werden auch niemals einen haben – zu dem wir eine absolute Bewegung ausmachen können. Wie ich schon einmal darstellte, ist die gesamte Materie im Universum in Bewegung, da gibt es Strömungen von dem wir nichts wahrnehmen aber denen wir unterworfen sind. Also wenn ich mich auf die Galaxie M1  zu bewege, dann überbrücke ich die Entfernung mit der Geschwindigkeit die mir zur Verfügung steht. Im Moment sind das keine großen Geschwindigkeiten. Lassen wir diese theoretisch 0,1c sein. Dann ist das kein Platzwechsel der eine absolute Bewegung darstellt sondern einfach eine Relative, denn durch die Strömung im Universum wissen wir gar nicht wie wir uns in Wirklichkeit bewegen. Selbst wenn wir am Rand einer solcher riesigen Strömung dahin treiben und wir können eine Gegenströmung ausmachen dann werden die entgegenkommenden Galaxien mit riesiger Geschwindigkeit an uns vorbei rauschen, aber auch nur relativ gesehen. 
Sollte, und das wird niemals geschehen, eines Tages der Mensch sein Universum verlassen können, wird er eventuell sehen, das unser Raum nur ein alter rostiger Nagel ist der an einem Wegesrand liegt und vor sich hin rostet. Dann kann er in unserem Nagel-Universum Bewegungen ausmachen die absolut sind und nur für unser Nagel-Universum gelten, denn wenn ich den Bogen weiter spanne, dann muss ich den neuen eroberten Raum zu unserem hinzurechnen und dann wird alles wieder Relativ. Gott sei Dank wird das nie geschehen.

Ich hab da schon manchmal meine Fantasie zügeln müssen. Ich habe da wirklich darüber nachgedacht, wie es zu der Expansion der Materie kommt. Angenommen unser Universum ist wirklich so ein Nagel. Weiter angenommen, der Nagel liegt gerade in der Mittagssonne in dieser Superwelt dann hat die Materie das Bestreben sich auszudehnen. Meine Schlussfolgerung ist nun wenn sich der Nagel gerade ausdehnt, dann kommt eine Zeit (Nachts oder Schatten) in der sich der Nagel wieder abkühlt und alles in unserem Universum wieder zusammen rückt bis es wieder Tag wird im Super-Universum. Ausdehnen und Zusammen ziehen das ist der wahre Grund für die Fluchtbewegungen der Galaxien und nicht der behauptete Urknall. 

Der Platzwechsel im Raum, ohne Angabe eines Abstandes zu einem Bezugspunkt, ist eine Bewegung aber daraus auf eine absolute Bewegung zu schließen ist für mich nicht nachvollziehbar. 
Sie hatten den Vergleich mit dem riesigen Ozean, in dem ich schwimme, gebracht. Dann werde ich diesen Gedanken einmal aufnehmen und zu Ende denken. 
Durch einen unglücklichen Umstand bin ich über Bord eines Schiffes gegangen und treibe nun Mutterseelen allein mitten im Ozean. Ich schwimme, wohin? Weiß ich nicht. Ich weiß nur ich muss schwimmen. So viel Mühe ich mir gebe und schwimme was das Zeug hält, ich kann nirgends ausmachen, das ich mich bewege. Immer noch der selbe Ozean um mich herum obwohl ich seit Stunden schwimme. Nirgends kann ich festmachen ob ich mich überhaupt vorwärts bewege. Es ist als ob ich auf der Stelle schwimme. Ganz besonders schlimm, ich befinde mich in einer starken Meeresströmung die mich nach hinten weg treibt. Aber das weiß ich nicht und kann es auch nirgends nachvollziehen. So ist leicht möglich, dass ich statt mit jedem Schwimmversuch einen Meter vorwärts komme, mich um zwei Meter nach hinten bewege. Insgesamt habe ich aber das Gefühl als ob ich mich überhaupt keinen Zentimeter bewege. Das ich mich bewege ist eindeutig, denn ich setze Energie ein um einen Platzwechsel zu vollführen.
Herr Sommer, ich kann keine absolute Bewegung ausmachen. Ich denke um eine eindeutige Aussage zu machen ob Bewegung im Spiel ist, ist ein Punkt zu dem ich mich bewege. 

Diesen Gedanken übertragen auf das Universum dann gilt das Gleiche solange ich keinen Punkt habe an dem ich mich orientieren kann bleibt auch eine sehr hohe Geschwindigkeit etwas was ich nicht beweisen kann, außer, das ich Energie aufwende. Damit ist aber noch lange nicht gesagt, dass ich mich nach vorn bewege denn die Bewegungen (Strömungen) im Raum können nicht Sie und nicht ich ausmachen. Durch die Strömung kann es sein, trotz großem Energieaufwand, dass ich statt mit 0,1c vorwärts mit 0,2c rückwärts fliege. Wer will das Beweisen? Woran festmachen? 

Raum, Zeit, können nicht beeinflusst werden weder durch absolute Bewegung  noch durch Einsteins Ideen,  Stäbe (Materie) und Uhren sind jederzeit durch physikalische Einwirkungen veränderlich. Nicht aber durch absolute Bewegung. Sollten Uhren andere Zeiten anzeigen, dann müssen wir den Garantieschein raus suchen und ab zum Händler damit oder gleich in den Müll. Beinahe hätte ich mein Lieblingsthema vergessen, die Mathematik. Mathematisch kann ich keine Veränderungen an Raum und Zeit bewirken egal welcher Mathematiker oder Physiker die Formeln dazu erdacht hat. Man kann noch nicht einmal durch mathematische Formeln die Materie und Uhren dazu bringen sich zu verändern oder andere Zeiten anzuzeigen.
 
Ihre Frage: „Ist absolute Bewegung messbar?“ Sie liefern gleich dazu die Antwort mit. 
„Jawohl, Herr Bergner, sie ist nicht nur messbar, sondern auch tatsächlich gemessen worden! Für unsere Sonne beträgt sie beispielsweise 368 km/s relativ zur Hintergrundstrahlung.“

Herr Sommer, bemerken Sie Ihre unbewusste Aussage? - 368 km/s relativ - 
Ich wollte schon zu einer weit ausholenden Antwort ausholen, da sehe ich noch rechtzeitig Ihre Antwort die mir das erspart.

Ich wünsche Ihnen noch eine schöne Adventszeit.

Mit freundlichen Grüßen.

Reiner Bergner</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Sommer,</p>
<p>Der Raum (unendliches Universum) ist unsere Bühne auf der und in der wir Leben, die Zeit ist Bewegung damit wir Leben können. Raum und Zeit sind absolute Größen und lassen sich nicht verändern, weder durch Bewegung noch durch irgendwelche seltsamen Ideen. </p>
<p>Ein Platzwechsel in diesem Raum kann nur eine Relative sein, denn wir haben keinen Punkt des Raumes – und werden auch niemals einen haben – zu dem wir eine absolute Bewegung ausmachen können. Wie ich schon einmal darstellte, ist die gesamte Materie im Universum in Bewegung, da gibt es Strömungen von dem wir nichts wahrnehmen aber denen wir unterworfen sind. Also wenn ich mich auf die Galaxie M1  zu bewege, dann überbrücke ich die Entfernung mit der Geschwindigkeit die mir zur Verfügung steht. Im Moment sind das keine großen Geschwindigkeiten. Lassen wir diese theoretisch 0,1c sein. Dann ist das kein Platzwechsel der eine absolute Bewegung darstellt sondern einfach eine Relative, denn durch die Strömung im Universum wissen wir gar nicht wie wir uns in Wirklichkeit bewegen. Selbst wenn wir am Rand einer solcher riesigen Strömung dahin treiben und wir können eine Gegenströmung ausmachen dann werden die entgegenkommenden Galaxien mit riesiger Geschwindigkeit an uns vorbei rauschen, aber auch nur relativ gesehen.<br />
Sollte, und das wird niemals geschehen, eines Tages der Mensch sein Universum verlassen können, wird er eventuell sehen, das unser Raum nur ein alter rostiger Nagel ist der an einem Wegesrand liegt und vor sich hin rostet. Dann kann er in unserem Nagel-Universum Bewegungen ausmachen die absolut sind und nur für unser Nagel-Universum gelten, denn wenn ich den Bogen weiter spanne, dann muss ich den neuen eroberten Raum zu unserem hinzurechnen und dann wird alles wieder Relativ. Gott sei Dank wird das nie geschehen.</p>
<p>Ich hab da schon manchmal meine Fantasie zügeln müssen. Ich habe da wirklich darüber nachgedacht, wie es zu der Expansion der Materie kommt. Angenommen unser Universum ist wirklich so ein Nagel. Weiter angenommen, der Nagel liegt gerade in der Mittagssonne in dieser Superwelt dann hat die Materie das Bestreben sich auszudehnen. Meine Schlussfolgerung ist nun wenn sich der Nagel gerade ausdehnt, dann kommt eine Zeit (Nachts oder Schatten) in der sich der Nagel wieder abkühlt und alles in unserem Universum wieder zusammen rückt bis es wieder Tag wird im Super-Universum. Ausdehnen und Zusammen ziehen das ist der wahre Grund für die Fluchtbewegungen der Galaxien und nicht der behauptete Urknall. </p>
<p>Der Platzwechsel im Raum, ohne Angabe eines Abstandes zu einem Bezugspunkt, ist eine Bewegung aber daraus auf eine absolute Bewegung zu schließen ist für mich nicht nachvollziehbar.<br />
Sie hatten den Vergleich mit dem riesigen Ozean, in dem ich schwimme, gebracht. Dann werde ich diesen Gedanken einmal aufnehmen und zu Ende denken.<br />
Durch einen unglücklichen Umstand bin ich über Bord eines Schiffes gegangen und treibe nun Mutterseelen allein mitten im Ozean. Ich schwimme, wohin? Weiß ich nicht. Ich weiß nur ich muss schwimmen. So viel Mühe ich mir gebe und schwimme was das Zeug hält, ich kann nirgends ausmachen, das ich mich bewege. Immer noch der selbe Ozean um mich herum obwohl ich seit Stunden schwimme. Nirgends kann ich festmachen ob ich mich überhaupt vorwärts bewege. Es ist als ob ich auf der Stelle schwimme. Ganz besonders schlimm, ich befinde mich in einer starken Meeresströmung die mich nach hinten weg treibt. Aber das weiß ich nicht und kann es auch nirgends nachvollziehen. So ist leicht möglich, dass ich statt mit jedem Schwimmversuch einen Meter vorwärts komme, mich um zwei Meter nach hinten bewege. Insgesamt habe ich aber das Gefühl als ob ich mich überhaupt keinen Zentimeter bewege. Das ich mich bewege ist eindeutig, denn ich setze Energie ein um einen Platzwechsel zu vollführen.<br />
Herr Sommer, ich kann keine absolute Bewegung ausmachen. Ich denke um eine eindeutige Aussage zu machen ob Bewegung im Spiel ist, ist ein Punkt zu dem ich mich bewege. </p>
<p>Diesen Gedanken übertragen auf das Universum dann gilt das Gleiche solange ich keinen Punkt habe an dem ich mich orientieren kann bleibt auch eine sehr hohe Geschwindigkeit etwas was ich nicht beweisen kann, außer, das ich Energie aufwende. Damit ist aber noch lange nicht gesagt, dass ich mich nach vorn bewege denn die Bewegungen (Strömungen) im Raum können nicht Sie und nicht ich ausmachen. Durch die Strömung kann es sein, trotz großem Energieaufwand, dass ich statt mit 0,1c vorwärts mit 0,2c rückwärts fliege. Wer will das Beweisen? Woran festmachen? </p>
<p>Raum, Zeit, können nicht beeinflusst werden weder durch absolute Bewegung  noch durch Einsteins Ideen,  Stäbe (Materie) und Uhren sind jederzeit durch physikalische Einwirkungen veränderlich. Nicht aber durch absolute Bewegung. Sollten Uhren andere Zeiten anzeigen, dann müssen wir den Garantieschein raus suchen und ab zum Händler damit oder gleich in den Müll. Beinahe hätte ich mein Lieblingsthema vergessen, die Mathematik. Mathematisch kann ich keine Veränderungen an Raum und Zeit bewirken egal welcher Mathematiker oder Physiker die Formeln dazu erdacht hat. Man kann noch nicht einmal durch mathematische Formeln die Materie und Uhren dazu bringen sich zu verändern oder andere Zeiten anzuzeigen.</p>
<p>Ihre Frage: „Ist absolute Bewegung messbar?“ Sie liefern gleich dazu die Antwort mit.<br />
„Jawohl, Herr Bergner, sie ist nicht nur messbar, sondern auch tatsächlich gemessen worden! Für unsere Sonne beträgt sie beispielsweise 368 km/s relativ zur Hintergrundstrahlung.“</p>
<p>Herr Sommer, bemerken Sie Ihre unbewusste Aussage? &#8211; 368 km/s relativ &#8211;<br />
Ich wollte schon zu einer weit ausholenden Antwort ausholen, da sehe ich noch rechtzeitig Ihre Antwort die mir das erspart.</p>
<p>Ich wünsche Ihnen noch eine schöne Adventszeit.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen.</p>
<p>Reiner Bergner</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Lange</title>
		<link>http://wissenschaftliche-physik.com/2010/03/langenkontraktion-ein-gedankenexperiment-von-einstein/comment-page-3/#comment-361</link>
		<dc:creator>Wolfgang Lange</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Dec 2010 22:28:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wissenschaftliche-physik.com/?p=601#comment-361</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Sommer, sehr geehrter Herr Bergner,

jetzt kommen wir so richtig ins Philosophieren, auch gut. 

Herr Sommer, bezüglich des Unendlichen und des Behälters Welt möchte ich jetzt keinen Kommentar abgeben, weil ich auch damit ein Problem habe, denn wo ist der Mittelpunkt dieses Behälters? Aber ich möchte Sie stattdessen auf ein interessantes Buch hinweisen, was unsere Problematik tangiert. &quot;Poincarés Vermutung&quot; behandelt die Fragen der mehrdimensionalen Räume, und der russische Mathematiker Perelman hat dieses Matherätsel gelöst. Die Kommentare im Internet zu diesem Buch dürfen Sie nicht zu hoch bewerten, wenn die Kommentatoren auch teilweise Recht haben, aber ein 100-jähriges Problem läßt sich populärwissenschaftlich nicht 100 %-ig erzählen. Denken Sie an die RT.


Sehr geehrter Herr Berger, und so ist es auch mit der Lichtgeschwindigkeit. Gerade gestern ist mir beim Blättern in einem Buch von 1930 der Begriff Überlichtgeschwindgkeit ins Auge gefallen. Arthur Haas &quot;Materiewellen und Quantenmechanik&quot; im Kapitel &quot;Das Fermatsche Prinzip, die Lorentz-Transformation und der Begriff der Gruppengeschwindigkeit&quot;. Ich muss gestehen, als Starkstromtechniker habe ich den letzten Begriff schon gehört, kann aber damit momentan nichts anfangen. Also neue Aufgaben, wobei die alten noch nicht erledigt sind.

Aber meine Herren, ich studiere noch fleißig Mathematik, um den beiden Köpfen des Kindes - Sie erinnern sich - einen Namen geben zu können. Momentan quäle ich mich mit dem Doppler-Effekt, denn der Michelson-Versuch als Stütze der SRT will mir nicht so richtig gefallen. Und am Doppler-Effekt gefällt mir nicht, dass für analoge Erscheinungen (Schall und Licht) zweierlei Ellen angelegt werden. Dieser &quot;teuflische&quot; Lorentz-Faktor hat es in sich.

Meiner Frau muss ich oft erklären, dass meine Vögel auch fleißig gefüttert werden müssen. Ich hätte schon längst eine Aufsatz lanciert, wenn man nicht als Deutscher in Deutschland in einer deutschen Zeitschrift mit geringen Sprachkenntnissen, die kaum zum Lesen reichen, auch noch Pitchin-englisch schreiben soll. Verrückte Welt, an der man es selbst auch noch werden kann.

Und noch ein Tipp. In der Encyclopädie der Mathematik ... über die Universitätsbibliothek in Göttingen, kommt man z.B. an Paulis Artikel über die RT. Also des Studierens keine Ende. Die schönen Künste leiden.

Mit den besten Adventsgrüßen!

W.Lange</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Sommer, sehr geehrter Herr Bergner,</p>
<p>jetzt kommen wir so richtig ins Philosophieren, auch gut. </p>
<p>Herr Sommer, bezüglich des Unendlichen und des Behälters Welt möchte ich jetzt keinen Kommentar abgeben, weil ich auch damit ein Problem habe, denn wo ist der Mittelpunkt dieses Behälters? Aber ich möchte Sie stattdessen auf ein interessantes Buch hinweisen, was unsere Problematik tangiert. &#8220;Poincarés Vermutung&#8221; behandelt die Fragen der mehrdimensionalen Räume, und der russische Mathematiker Perelman hat dieses Matherätsel gelöst. Die Kommentare im Internet zu diesem Buch dürfen Sie nicht zu hoch bewerten, wenn die Kommentatoren auch teilweise Recht haben, aber ein 100-jähriges Problem läßt sich populärwissenschaftlich nicht 100 %-ig erzählen. Denken Sie an die RT.</p>
<p>Sehr geehrter Herr Berger, und so ist es auch mit der Lichtgeschwindigkeit. Gerade gestern ist mir beim Blättern in einem Buch von 1930 der Begriff Überlichtgeschwindgkeit ins Auge gefallen. Arthur Haas &#8220;Materiewellen und Quantenmechanik&#8221; im Kapitel &#8220;Das Fermatsche Prinzip, die Lorentz-Transformation und der Begriff der Gruppengeschwindigkeit&#8221;. Ich muss gestehen, als Starkstromtechniker habe ich den letzten Begriff schon gehört, kann aber damit momentan nichts anfangen. Also neue Aufgaben, wobei die alten noch nicht erledigt sind.</p>
<p>Aber meine Herren, ich studiere noch fleißig Mathematik, um den beiden Köpfen des Kindes &#8211; Sie erinnern sich &#8211; einen Namen geben zu können. Momentan quäle ich mich mit dem Doppler-Effekt, denn der Michelson-Versuch als Stütze der SRT will mir nicht so richtig gefallen. Und am Doppler-Effekt gefällt mir nicht, dass für analoge Erscheinungen (Schall und Licht) zweierlei Ellen angelegt werden. Dieser &#8220;teuflische&#8221; Lorentz-Faktor hat es in sich.</p>
<p>Meiner Frau muss ich oft erklären, dass meine Vögel auch fleißig gefüttert werden müssen. Ich hätte schon längst eine Aufsatz lanciert, wenn man nicht als Deutscher in Deutschland in einer deutschen Zeitschrift mit geringen Sprachkenntnissen, die kaum zum Lesen reichen, auch noch Pitchin-englisch schreiben soll. Verrückte Welt, an der man es selbst auch noch werden kann.</p>
<p>Und noch ein Tipp. In der Encyclopädie der Mathematik &#8230; über die Universitätsbibliothek in Göttingen, kommt man z.B. an Paulis Artikel über die RT. Also des Studierens keine Ende. Die schönen Künste leiden.</p>
<p>Mit den besten Adventsgrüßen!</p>
<p>W.Lange</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Reiner Bergner</title>
		<link>http://wissenschaftliche-physik.com/2010/03/langenkontraktion-ein-gedankenexperiment-von-einstein/comment-page-3/#comment-360</link>
		<dc:creator>Reiner Bergner</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 17:57:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wissenschaftliche-physik.com/?p=601#comment-360</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Lange,

es ist schon ein Kreuz mit der Lichtgeschwindigkeit. Man kann schon manchmal an sich und der Physik zweifel. Ich denke in Bezug zur Lichtgeschwindigkeit stehen wir an der Schwelle an der die Menschheit schon einmal gestanden hat als sie die Erde noch für eine Scheibe gehalten haben. Damals werden sicher Kritiker, wenn wir die klugen Köpfe die es besser wussten als Kritiker bezeichnen wollen, ihre Einwände gemacht haben und darauf hinwiesen, dass die Erde eine Kugel ist. Von der Allgemeinheit wurden solche „fixen“ Ideen nicht anerkannt war es doch ziemlich offensichtlich, dass die Erde eine Scheibe ist. Man konnte sich einfach keine Kugelgestalt vorstellen, weil die Erkenntnisse noch nicht so weit waren. Gehen wir nur 200 Jahre zurück und befragen die Menschen der damaligen Zeit nach Rundfunk, Fernsehen. Für uns selbstverständlich wir sind damit aufgewachsen und wissen, dass Sprache und Bilder tausende von Kilometern überbrücken, unsichtbar für jeden durch Luft oder Vakuum. Der erste Phonograph der öffentlich präsentiert wurde, selbst da waren Experten davon überzeugt, dass das Schwindel sei und ein gewiefter Bauchredner im Spiel ist. Was ist mit der ersten Eisenbahn, heute selbstverständlich, warnten da nicht auch Experten vor der unheimlichen Geschwindigkeit dieses Gefährts? Es sollte Tode geben beim Überschreiten der „magischen Geschwindigkeit“ von 30km/h. Wollen Sie noch mehr solcher Irrtümer die sich zum Teil noch heute quer durch alle Wissenschaften ziehen? Ich denke ich brauche Sie nicht weiter auf solche Dinge aufmerksam machen, Sie werden es bestimmt besser als ich wissen.
Verstehen Sie was ich mit dieser Schwelle meine? Erzählen Sie mal dem ersten Menschen er soll Feuer machen. Er wird sicherlich in sich gehen und kein Mensch mehr werden wollen.
So ergeht es uns heute, wir können uns noch nicht schneller als Licht bewegen und  schon gar nicht vorstellen. Wann das einmal technisch möglich sein wird steht in den Sternen. 

Wir sind doch in der Lage Berge zu versetzen, sogar riesige. Da stimmen Sie doch mit mir überein oder? Wer versetzt die Berge? Sind es die vielen Menschen? Sind es die gewaltigen Maschinen? Oder ist es unser Gehirn, Verstand, Wissen? Was hat unser Gehirn nicht schon alles geleistet und hat keine Arme und Beine und trotzdem krempeln wir die Erde um und demnächst den näheren Kosmos, danach den weiteren Raum. Und das alles kommt von einer grauen Zellanhäufung mit  durchschnittlich 1500 Gramm Gewicht. Meinen Sie nicht, dass wir dadurch einmal in der Lage sein werden schneller als das Licht zu sein. Meinen Sie wir bleiben auf dem heutigen Wissen sitzen und lassen es uns gut gehen? Oder ist unser Drang so groß, dass wir Türen aufstoßen werden von denen wir noch gar nicht wissen, dass es diese gibt?

Und dann, und erst dann, wird sich zeigen was die RT taugt. Dann wird sich zeigen, wozu die im 19. Jahrhundert entwickelte Formel-Mathematik imstande ist. Ohne Mathematik wird die Wissenschaft nicht auskommen aber die Mathematik ist nicht alles, da gibt es die Physik, da gibt es ...

Übertragen Sie Ihren Satz in Beitrag Nr. 105: „Ein alter Grieche fragte schon was passiert, wenn er am Ende der Welt ist und einen Stock weiter ausstreckt? Ich glaube Kant bohrte mit dem Finger. Kamen die zu Ergebnissen?“ in die Bewegung. 

Ich frage: „Wenn ich Lichtgeschwindigkeit habe und schnippe meine Popel nach vorn, was geschieht dann?“ Die Lichtgeschwindigkeit ist nicht das Ende!

Mit freundlichen Grüßen.

Reiner Bergner</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Lange,</p>
<p>es ist schon ein Kreuz mit der Lichtgeschwindigkeit. Man kann schon manchmal an sich und der Physik zweifel. Ich denke in Bezug zur Lichtgeschwindigkeit stehen wir an der Schwelle an der die Menschheit schon einmal gestanden hat als sie die Erde noch für eine Scheibe gehalten haben. Damals werden sicher Kritiker, wenn wir die klugen Köpfe die es besser wussten als Kritiker bezeichnen wollen, ihre Einwände gemacht haben und darauf hinwiesen, dass die Erde eine Kugel ist. Von der Allgemeinheit wurden solche „fixen“ Ideen nicht anerkannt war es doch ziemlich offensichtlich, dass die Erde eine Scheibe ist. Man konnte sich einfach keine Kugelgestalt vorstellen, weil die Erkenntnisse noch nicht so weit waren. Gehen wir nur 200 Jahre zurück und befragen die Menschen der damaligen Zeit nach Rundfunk, Fernsehen. Für uns selbstverständlich wir sind damit aufgewachsen und wissen, dass Sprache und Bilder tausende von Kilometern überbrücken, unsichtbar für jeden durch Luft oder Vakuum. Der erste Phonograph der öffentlich präsentiert wurde, selbst da waren Experten davon überzeugt, dass das Schwindel sei und ein gewiefter Bauchredner im Spiel ist. Was ist mit der ersten Eisenbahn, heute selbstverständlich, warnten da nicht auch Experten vor der unheimlichen Geschwindigkeit dieses Gefährts? Es sollte Tode geben beim Überschreiten der „magischen Geschwindigkeit“ von 30km/h. Wollen Sie noch mehr solcher Irrtümer die sich zum Teil noch heute quer durch alle Wissenschaften ziehen? Ich denke ich brauche Sie nicht weiter auf solche Dinge aufmerksam machen, Sie werden es bestimmt besser als ich wissen.<br />
Verstehen Sie was ich mit dieser Schwelle meine? Erzählen Sie mal dem ersten Menschen er soll Feuer machen. Er wird sicherlich in sich gehen und kein Mensch mehr werden wollen.<br />
So ergeht es uns heute, wir können uns noch nicht schneller als Licht bewegen und  schon gar nicht vorstellen. Wann das einmal technisch möglich sein wird steht in den Sternen. </p>
<p>Wir sind doch in der Lage Berge zu versetzen, sogar riesige. Da stimmen Sie doch mit mir überein oder? Wer versetzt die Berge? Sind es die vielen Menschen? Sind es die gewaltigen Maschinen? Oder ist es unser Gehirn, Verstand, Wissen? Was hat unser Gehirn nicht schon alles geleistet und hat keine Arme und Beine und trotzdem krempeln wir die Erde um und demnächst den näheren Kosmos, danach den weiteren Raum. Und das alles kommt von einer grauen Zellanhäufung mit  durchschnittlich 1500 Gramm Gewicht. Meinen Sie nicht, dass wir dadurch einmal in der Lage sein werden schneller als das Licht zu sein. Meinen Sie wir bleiben auf dem heutigen Wissen sitzen und lassen es uns gut gehen? Oder ist unser Drang so groß, dass wir Türen aufstoßen werden von denen wir noch gar nicht wissen, dass es diese gibt?</p>
<p>Und dann, und erst dann, wird sich zeigen was die RT taugt. Dann wird sich zeigen, wozu die im 19. Jahrhundert entwickelte Formel-Mathematik imstande ist. Ohne Mathematik wird die Wissenschaft nicht auskommen aber die Mathematik ist nicht alles, da gibt es die Physik, da gibt es &#8230;</p>
<p>Übertragen Sie Ihren Satz in Beitrag Nr. 105: „Ein alter Grieche fragte schon was passiert, wenn er am Ende der Welt ist und einen Stock weiter ausstreckt? Ich glaube Kant bohrte mit dem Finger. Kamen die zu Ergebnissen?“ in die Bewegung. </p>
<p>Ich frage: „Wenn ich Lichtgeschwindigkeit habe und schnippe meine Popel nach vorn, was geschieht dann?“ Die Lichtgeschwindigkeit ist nicht das Ende!</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen.</p>
<p>Reiner Bergner</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Herbert Sommer</title>
		<link>http://wissenschaftliche-physik.com/2010/03/langenkontraktion-ein-gedankenexperiment-von-einstein/comment-page-3/#comment-359</link>
		<dc:creator>Herbert Sommer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Nov 2010 20:14:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wissenschaftliche-physik.com/?p=601#comment-359</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Lange:

Danke für Ihr Kommentar. Sie haben Recht mit dem Begriff des Unendlichen. Unsere Vernunft kann sich ihn nicht klar vorstellen. Höchstens kann man den Begriff des “noch Grösseren” verstehen. Und so ist es mit dem Weltraum. Er ist intuitiv als leeres Volumen wahrnehmbar, bei dem man keine Grenzfläche erkennt und sich auch keine vorstellen kann. Denn, wenn es eine solche gibt, was ist dahinter? Oder kann etwas dahinter sein? Was? Und wenn nichts dahinter ist, was ist “nichts”? Ebenso ist  es mit der Zeit.

Und dennoch ist dieser Begriff des “immer grösser” und “immer weiter” oft notwendig z.B. in der Mathematik. Wenn man zu einer Grösse immer wieder die Hälfte der Hälfte hinzufügt, dann erhält man genau das Doppelte der ursprúnglichen Grösse. Aber “immer wieder” bedeutet eine unendliche Summe von Gliedern, die “immer kleiner” werden, bis sie schliesslich unendlich klein werden. Da hat man wiederholt die Anwendung der Begriffe “immer” und “unendlich”.

Beim Weltraum und bei der Zeit haben wir einen Ausweg aus dieser Schwierigkeit. Es soll uns nichts angehen, was mehr als vorstellbar ist. Denn wir können nichts über etwas aussagen, was wir uns nicht vorstellen können. Den Raum und die Zeit müssen wir uns als das grösstmögliche, Quantifizierbare vorstellen, und uns nur damit befassen. Um die Existenz oder Nichtexistenz ihrer letzten Grenzen sollten wir uns einfach gar nicht kümmern, und nur Aussagen über ihre uns vorstellbare Weite aussprechen.

Also, den Raum sollten wir uns als einen unbestimmt grossen, leeren und unbewegten Behälter vorstellen und alles was darin geschieht schliesslich nur auf ihn beziehen. So ist die ganze klassische Physik und ihre Gesetze widerspruchslos entstanden, und so sollte es auch weiter gehen. Was man wissenschaftlich nicht tun kann, ist ihn ganz ignorieren und gleichzeitig als bewegungsabhängig darstellen, wie Einstein leichtfertig wagte.

Das absolut ruhende Bezugssystem sollte dieser grösste Behälter aller beobachtbaren Objekte sein, immer gross genug für unsere logischen und darstellenden Zwecke. Und das gleiche gilt für die Zeit.

Es soll nicht die Quelle der Hintergrundstrahlung, sondern einfach ihr Behälter sein, wo sie entstanden ist und ihn vollkommen ausfüllt, sodass eine Bewegung relativ zur Strahlung genau das gleiche wie eine Bewegung relativ zum Behälter selbst bedeutet. Nur diese Bewegungen sollte man als wirklich oder, wenn man so will, als absolut bezeichnen. Diese ist wenigstens die  Vorstellung, die ich für brauchbar und funktionell betrachte.

Mit freundlichen Grüssen
Herbert Sommer</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Lange:</p>
<p>Danke für Ihr Kommentar. Sie haben Recht mit dem Begriff des Unendlichen. Unsere Vernunft kann sich ihn nicht klar vorstellen. Höchstens kann man den Begriff des “noch Grösseren” verstehen. Und so ist es mit dem Weltraum. Er ist intuitiv als leeres Volumen wahrnehmbar, bei dem man keine Grenzfläche erkennt und sich auch keine vorstellen kann. Denn, wenn es eine solche gibt, was ist dahinter? Oder kann etwas dahinter sein? Was? Und wenn nichts dahinter ist, was ist “nichts”? Ebenso ist  es mit der Zeit.</p>
<p>Und dennoch ist dieser Begriff des “immer grösser” und “immer weiter” oft notwendig z.B. in der Mathematik. Wenn man zu einer Grösse immer wieder die Hälfte der Hälfte hinzufügt, dann erhält man genau das Doppelte der ursprúnglichen Grösse. Aber “immer wieder” bedeutet eine unendliche Summe von Gliedern, die “immer kleiner” werden, bis sie schliesslich unendlich klein werden. Da hat man wiederholt die Anwendung der Begriffe “immer” und “unendlich”.</p>
<p>Beim Weltraum und bei der Zeit haben wir einen Ausweg aus dieser Schwierigkeit. Es soll uns nichts angehen, was mehr als vorstellbar ist. Denn wir können nichts über etwas aussagen, was wir uns nicht vorstellen können. Den Raum und die Zeit müssen wir uns als das grösstmögliche, Quantifizierbare vorstellen, und uns nur damit befassen. Um die Existenz oder Nichtexistenz ihrer letzten Grenzen sollten wir uns einfach gar nicht kümmern, und nur Aussagen über ihre uns vorstellbare Weite aussprechen.</p>
<p>Also, den Raum sollten wir uns als einen unbestimmt grossen, leeren und unbewegten Behälter vorstellen und alles was darin geschieht schliesslich nur auf ihn beziehen. So ist die ganze klassische Physik und ihre Gesetze widerspruchslos entstanden, und so sollte es auch weiter gehen. Was man wissenschaftlich nicht tun kann, ist ihn ganz ignorieren und gleichzeitig als bewegungsabhängig darstellen, wie Einstein leichtfertig wagte.</p>
<p>Das absolut ruhende Bezugssystem sollte dieser grösste Behälter aller beobachtbaren Objekte sein, immer gross genug für unsere logischen und darstellenden Zwecke. Und das gleiche gilt für die Zeit.</p>
<p>Es soll nicht die Quelle der Hintergrundstrahlung, sondern einfach ihr Behälter sein, wo sie entstanden ist und ihn vollkommen ausfüllt, sodass eine Bewegung relativ zur Strahlung genau das gleiche wie eine Bewegung relativ zum Behälter selbst bedeutet. Nur diese Bewegungen sollte man als wirklich oder, wenn man so will, als absolut bezeichnen. Diese ist wenigstens die  Vorstellung, die ich für brauchbar und funktionell betrachte.</p>
<p>Mit freundlichen Grüssen<br />
Herbert Sommer</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Herbert Sommer</title>
		<link>http://wissenschaftliche-physik.com/2010/03/langenkontraktion-ein-gedankenexperiment-von-einstein/comment-page-3/#comment-358</link>
		<dc:creator>Herbert Sommer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Nov 2010 12:41:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wissenschaftliche-physik.com/?p=601#comment-358</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Bergner:

Die auf die Physik angewandte Mathematik ist nicht wirklichkeitsfremd. Im Gegenteil, sie beschreibt qualitativ und quantitativ mit absoluter Genauigkeit jede Naturerscheinung und drückt das dahinterstehende Gesetz zur sprachlichen Vereinfachung mit Abkürzungszeichen aus. P.V=k  ist die sprachliche Abkürzung für die Beschreibung der Naturerscheinung, dass das Volumen V einer Gasmenge sich proportional verkleinert, wenn man den Druck P vergrössert. 

Das gleiche gilt, Herr Bergner, in jeder Hinsicht für die Maxwell-Gleichungen. Sie sind nicht aus  rein spekulativen Überlegungen entstanden, sondern sind die durch die symbolische Sprache der Mathematik abgekürzte, aber vollständige Beschreibung aller der von vielen Forschern vor Maxwell beobachteten und gemessenen, physikalischen Erscheinungen, die mit der Elektrizität zusammenhängen (Kräfte zwischen ruhenden und bewegten Ladungen, usw.). Sie sind also genau so ernst zu nehmen, wie das auch experimentell entstandene Fall- oder das Gasgesetz.

Natürlich kann jede, auch mathematische, Beschreibung manche darstellende und logische Fehler enthalten, aber dafür sind die vielen zeitgenössischen und folgenden Wissenschaftler da, um im Lauf der Jahre diese Fehler anzuzeigen und zu verbessern. Und bisher ist das nicht geschehen. Warum sollen wir sie solang also nicht für richtig halten? Mit welcher Begründung sollen wir an ihre Richtigkeit zweifeln, zumal wir in ihr keine Aussage- oder mathematischen Fehler nachweisen können?

Also, die Maxwell-Gleichungen sind eine exakte und richtige Beschreibung der physikalischen Wirklichkeit, solange das Gegenteil nicht bewiesen wird. Und sie sagen keine Veränderung des Raumes oder der Zeit in Abhängigkeit der wirklichen Bewegung eines Körpers vor, aber doch von den physikalischen Zustandsgrössen des bewegten Körpers, wie seine materielle Länge in Bewegungsrichtung und die Ablaufdauer seiner inneren Vorgänge (z.B. Uhrenlaufwerke).

Es folgte also aus den Maxwell-Gleichungen, einige Jahrzehnte vor dem Michelson-Versuch, dass die Länge eines Interferometers sich bei Bewegungsänderungen auch ändern müsste, sodass die Maxwell-Lorentz-Gleichungen nicht eine zur Rechtfertigung des Versuchsausgangs erdachte Theorie ist, sondern ganz im Gegenteil, das Versuchsergebnis von Michelson eine glänzende Bestätigung der Richtigkeit der Maxwell-Gleichungen und deren Vorhersagen  darstellt. Die Nichtverschiebung der Interferenzstreifen in dem erwarteten Ausmass gibt somit den richtigen Messwert der sie genau kompensierenden Längenänderung des Interferometers an. Die Längenänderung bewegter Körper ist also, Herr Bergner, entgegen Ihrer Behauptung, doch äusserst genau gemessen worden,

In Ihrem letzten Kommentar schreiben Sie:

“Wenn jemand erklärt die Interferometerverkürzung ist bestens bestätigt durch die absolute Geschwindigkeit und dies keine These ist sondern ein richtiger, physikalischer Beweis, dann muss ich nach dem Beweis fragen. Diese Verkürzung muss doch nachweisbar sein, in irgend einer Form muss sich dies bemerkbar machen.“

Ich habe es Ihnen heute nochmals erklärt. Die Nichtverschiebung der Interferenzstreifen, die sich sonst zwangsläufig ergeben müsste, ist der zweifellose und im Betrag exakte Nachweis und der physikalische Beweis der Verkürzung. Zur Nachprüfung der Verkürzung dreht man die Mikrometerschraube zur Wiederherstellung der unverkürzten Länge und – siehe da! – der Interferenzstreifen erscheint jetzt um den erwarteten Betrag verschoben. Klarer kann sich die tatsächliche Verkürzung des Interferometers durch die Erdbewegung nicht bemerkbar machen. 

Dass die absolute (die wirkliche, auf den Raum bezogene) Bewegung die Länge eines Körpers bestimmt, ist nach den durch Maxwell richtig beschriebenen Naturgesetzen und der Bestätigung durch den Interferometer-Versuch zweifellos wahr. Wie dies physikalisch überhaupt möglich ist, habe ich in meinen Kommentaren mehrmals erklärt und brauche es wohl  nicht noch einmal zu wiederholen. Wenn man sich trotzdem gegen alle diese Tatsachen und Begründungen sträubt, dann muss man annehmen, dass ein starker Vorurteil und nicht ein Wissensdrang vorliegt.
 
Sie behaupten: “ Die relative Bewegung ist im Gegensatz zur absoluten Bewegung die einzigste physikalische Bewegung. Ich bewege mich relativ zu …, die Erde bewegt sich relativ zu, das Universum …? “

Ja, Herr Bergner, nicht nur die Erde umkreist die Sonne, auch die Sonne umkreist die Erde. Nicht wahr? Es gibt keinen Unterschied. Meinen Sie das? Sie bewegen sich relativ zum Kino, das Kino bewegt sich relativ zu Ihnen,.. usw. Wenn es so ist, wie können Sie und alle anderen Menschen wissen,  welche von den zwei relativen Bewegungen tatsächlich stattfindet?  Und warum sprechen Sie von wirklichen und scheinbaren Bewegungen, wenn es nur relative Bewegungen gibt? Warum machen Sie denn ein Unterschied? Ist das kein Widerspruch zu Ihren relativistischen Ideen? Und relativ zu was bewegt sich das Universum? Überlegen Sie.

Ich glaube, dass Ihnen das Wort “absolut” stört und lieber das Wort “wirklich” für den gleichen Begriff verwenden möchten. Nun, gut, immer wenn ich “absolut” sage, meine ich “wirklich”. Ja? Also, es gibt wirkliche und scheinbare relative Bewegungen, die sich voneinander begrifflich und physikalisch grundsätzlich unterscheiden. Die wirklichen sind die einzigen, die  physikalisch bedeutend sind. Es gibt also nicht “nur relative Bewegungen”, ohne weiteres. Einverstanden?

Und jetzt, nur noch eine Frage, denn auch ich bin “der Fragende, der wissen will”, warum Sie recht zu haben glauben: Bei der Angabe der Geschwindigkeit unseres Sonnensystems von 368 km/s relativ zur Hintergrundstrahlung, von welchem Bezugspunkt der Strahlung aus ist sie denn von den  Wissenschaflern gemessen worden? Denn, nach Ihrer Vorstellung, kann man keine Geschwindigkeit ohne Bezugspunkt messen. Wissen Sie denn vielleicht wo sich dieser Punkt in  der Strahlung oder in unserem Weltall befindet?

Aber, Herr Bergner, ich erwarte keine Antwort dazu, denn ich sehe schon ein, dass wir in dieser Frage der Bewegung, und deshalb auch in allen anderen, die damit zusammenhängen, nicht mehr weiter kommen. Lassen wir es also dabei sein.

So möchte ich jetzt nur noch zu einer Ihrer Fragen damit antworten, dass eine Geschwindigkeit sehr wohl ohne Bezugspunkt gemessen werden kann, und zwar durch ihre Bewegungsenergie  ( Geschoss, Meteorit, Zusammenstoss, usw.). Und so ist es auch bei der Hintergrundstrahlung.

Es stimmt nicht, dass nach Einstein die Lichtgeschwindigkeit absolut ist. Was Einstein irrtümlich  postuliert, ist dass die Lichtgeschwindigkeit relativ zu allen Bezugsystemen die gleiche ist. Und das ist logisch und physikalisch unmöglich. Die Wirklichkeit ist nicht, dass sie für alle gleich ist, sondern, dass sich bei der Messung immer der gleiche Messwert bei allen ergjbt, was in jeder Hinsicht unmöglich ist, wenn in allen Bezugsystemen die Meterstäbe gleich lang sind und die Uhren gleich schnell gehen. Siehe hierzu meinen Beweis in den Seiten 7 – 10 des folgenden Beitrags. Übrigens, die Lichtgeschwindigkeit ist nur relativ zum Raum immer dieselbe.

http://ekkehard-friebe.de/blog/herbert-sommer-die-rationalisierung-der-relativitat-in-der-physik/

Da man tatsächlich immer den gleichen Messwert erhält, und dies bei gleichen Meterstäben und gleichgehenden Uhren völlig unmöglich ist, ergibt sich die zwingende Schlussfolgerung, dass die Meterstäbe in den jeweiligen Bezugsystemen nicht gleich sind und die Uhren nicht gleich schnell gehen können. Also, Längenverkürzung und Uhrenverlangsamung. Ganz klar!

Herr Bergner, wir können uns darüber einigen, dass es nur relative Bewegungen gibt, aber gerade die Bewegung relativ zum Raum ist die einzig wirkliche und wird in der Physik als absolut bezeichnet. Wenn Sie sich aber eine Bewegung relativ zum Raum nicht vorstellen können, dann denken Sie an eine Bewegung relativ zur Hintergrungstrahlung, die physikalisch genau gemessen worden ist. Es bedeutet dasselbe, liefert aber nachprüfbare Messwerte.

Zum Scluss, eine Hohlkugel hat immer einen Mittelpunkt, ganz unabhängig wie gross ihr Radius ist. Wenn man diesen Radius stetig gegen Unendlich streben lässt, bleibt doch der Mittelpunkt immer noch im gleichen Ort bestehen. Er verschwindet niemals. Überlegen Sie auch hierüber. 

Mit herzlichen Grüssen
Herbert Sommer</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Bergner:</p>
<p>Die auf die Physik angewandte Mathematik ist nicht wirklichkeitsfremd. Im Gegenteil, sie beschreibt qualitativ und quantitativ mit absoluter Genauigkeit jede Naturerscheinung und drückt das dahinterstehende Gesetz zur sprachlichen Vereinfachung mit Abkürzungszeichen aus. P.V=k  ist die sprachliche Abkürzung für die Beschreibung der Naturerscheinung, dass das Volumen V einer Gasmenge sich proportional verkleinert, wenn man den Druck P vergrössert. </p>
<p>Das gleiche gilt, Herr Bergner, in jeder Hinsicht für die Maxwell-Gleichungen. Sie sind nicht aus  rein spekulativen Überlegungen entstanden, sondern sind die durch die symbolische Sprache der Mathematik abgekürzte, aber vollständige Beschreibung aller der von vielen Forschern vor Maxwell beobachteten und gemessenen, physikalischen Erscheinungen, die mit der Elektrizität zusammenhängen (Kräfte zwischen ruhenden und bewegten Ladungen, usw.). Sie sind also genau so ernst zu nehmen, wie das auch experimentell entstandene Fall- oder das Gasgesetz.</p>
<p>Natürlich kann jede, auch mathematische, Beschreibung manche darstellende und logische Fehler enthalten, aber dafür sind die vielen zeitgenössischen und folgenden Wissenschaftler da, um im Lauf der Jahre diese Fehler anzuzeigen und zu verbessern. Und bisher ist das nicht geschehen. Warum sollen wir sie solang also nicht für richtig halten? Mit welcher Begründung sollen wir an ihre Richtigkeit zweifeln, zumal wir in ihr keine Aussage- oder mathematischen Fehler nachweisen können?</p>
<p>Also, die Maxwell-Gleichungen sind eine exakte und richtige Beschreibung der physikalischen Wirklichkeit, solange das Gegenteil nicht bewiesen wird. Und sie sagen keine Veränderung des Raumes oder der Zeit in Abhängigkeit der wirklichen Bewegung eines Körpers vor, aber doch von den physikalischen Zustandsgrössen des bewegten Körpers, wie seine materielle Länge in Bewegungsrichtung und die Ablaufdauer seiner inneren Vorgänge (z.B. Uhrenlaufwerke).</p>
<p>Es folgte also aus den Maxwell-Gleichungen, einige Jahrzehnte vor dem Michelson-Versuch, dass die Länge eines Interferometers sich bei Bewegungsänderungen auch ändern müsste, sodass die Maxwell-Lorentz-Gleichungen nicht eine zur Rechtfertigung des Versuchsausgangs erdachte Theorie ist, sondern ganz im Gegenteil, das Versuchsergebnis von Michelson eine glänzende Bestätigung der Richtigkeit der Maxwell-Gleichungen und deren Vorhersagen  darstellt. Die Nichtverschiebung der Interferenzstreifen in dem erwarteten Ausmass gibt somit den richtigen Messwert der sie genau kompensierenden Längenänderung des Interferometers an. Die Längenänderung bewegter Körper ist also, Herr Bergner, entgegen Ihrer Behauptung, doch äusserst genau gemessen worden,</p>
<p>In Ihrem letzten Kommentar schreiben Sie:</p>
<p>“Wenn jemand erklärt die Interferometerverkürzung ist bestens bestätigt durch die absolute Geschwindigkeit und dies keine These ist sondern ein richtiger, physikalischer Beweis, dann muss ich nach dem Beweis fragen. Diese Verkürzung muss doch nachweisbar sein, in irgend einer Form muss sich dies bemerkbar machen.“</p>
<p>Ich habe es Ihnen heute nochmals erklärt. Die Nichtverschiebung der Interferenzstreifen, die sich sonst zwangsläufig ergeben müsste, ist der zweifellose und im Betrag exakte Nachweis und der physikalische Beweis der Verkürzung. Zur Nachprüfung der Verkürzung dreht man die Mikrometerschraube zur Wiederherstellung der unverkürzten Länge und – siehe da! – der Interferenzstreifen erscheint jetzt um den erwarteten Betrag verschoben. Klarer kann sich die tatsächliche Verkürzung des Interferometers durch die Erdbewegung nicht bemerkbar machen. </p>
<p>Dass die absolute (die wirkliche, auf den Raum bezogene) Bewegung die Länge eines Körpers bestimmt, ist nach den durch Maxwell richtig beschriebenen Naturgesetzen und der Bestätigung durch den Interferometer-Versuch zweifellos wahr. Wie dies physikalisch überhaupt möglich ist, habe ich in meinen Kommentaren mehrmals erklärt und brauche es wohl  nicht noch einmal zu wiederholen. Wenn man sich trotzdem gegen alle diese Tatsachen und Begründungen sträubt, dann muss man annehmen, dass ein starker Vorurteil und nicht ein Wissensdrang vorliegt.</p>
<p>Sie behaupten: “ Die relative Bewegung ist im Gegensatz zur absoluten Bewegung die einzigste physikalische Bewegung. Ich bewege mich relativ zu …, die Erde bewegt sich relativ zu, das Universum …? “</p>
<p>Ja, Herr Bergner, nicht nur die Erde umkreist die Sonne, auch die Sonne umkreist die Erde. Nicht wahr? Es gibt keinen Unterschied. Meinen Sie das? Sie bewegen sich relativ zum Kino, das Kino bewegt sich relativ zu Ihnen,.. usw. Wenn es so ist, wie können Sie und alle anderen Menschen wissen,  welche von den zwei relativen Bewegungen tatsächlich stattfindet?  Und warum sprechen Sie von wirklichen und scheinbaren Bewegungen, wenn es nur relative Bewegungen gibt? Warum machen Sie denn ein Unterschied? Ist das kein Widerspruch zu Ihren relativistischen Ideen? Und relativ zu was bewegt sich das Universum? Überlegen Sie.</p>
<p>Ich glaube, dass Ihnen das Wort “absolut” stört und lieber das Wort “wirklich” für den gleichen Begriff verwenden möchten. Nun, gut, immer wenn ich “absolut” sage, meine ich “wirklich”. Ja? Also, es gibt wirkliche und scheinbare relative Bewegungen, die sich voneinander begrifflich und physikalisch grundsätzlich unterscheiden. Die wirklichen sind die einzigen, die  physikalisch bedeutend sind. Es gibt also nicht “nur relative Bewegungen”, ohne weiteres. Einverstanden?</p>
<p>Und jetzt, nur noch eine Frage, denn auch ich bin “der Fragende, der wissen will”, warum Sie recht zu haben glauben: Bei der Angabe der Geschwindigkeit unseres Sonnensystems von 368 km/s relativ zur Hintergrundstrahlung, von welchem Bezugspunkt der Strahlung aus ist sie denn von den  Wissenschaflern gemessen worden? Denn, nach Ihrer Vorstellung, kann man keine Geschwindigkeit ohne Bezugspunkt messen. Wissen Sie denn vielleicht wo sich dieser Punkt in  der Strahlung oder in unserem Weltall befindet?</p>
<p>Aber, Herr Bergner, ich erwarte keine Antwort dazu, denn ich sehe schon ein, dass wir in dieser Frage der Bewegung, und deshalb auch in allen anderen, die damit zusammenhängen, nicht mehr weiter kommen. Lassen wir es also dabei sein.</p>
<p>So möchte ich jetzt nur noch zu einer Ihrer Fragen damit antworten, dass eine Geschwindigkeit sehr wohl ohne Bezugspunkt gemessen werden kann, und zwar durch ihre Bewegungsenergie  ( Geschoss, Meteorit, Zusammenstoss, usw.). Und so ist es auch bei der Hintergrundstrahlung.</p>
<p>Es stimmt nicht, dass nach Einstein die Lichtgeschwindigkeit absolut ist. Was Einstein irrtümlich  postuliert, ist dass die Lichtgeschwindigkeit relativ zu allen Bezugsystemen die gleiche ist. Und das ist logisch und physikalisch unmöglich. Die Wirklichkeit ist nicht, dass sie für alle gleich ist, sondern, dass sich bei der Messung immer der gleiche Messwert bei allen ergjbt, was in jeder Hinsicht unmöglich ist, wenn in allen Bezugsystemen die Meterstäbe gleich lang sind und die Uhren gleich schnell gehen. Siehe hierzu meinen Beweis in den Seiten 7 – 10 des folgenden Beitrags. Übrigens, die Lichtgeschwindigkeit ist nur relativ zum Raum immer dieselbe.</p>
<p><a href="http://ekkehard-friebe.de/blog/herbert-sommer-die-rationalisierung-der-relativitat-in-der-physik/" rel="nofollow">http://ekkehard-friebe.de/blog/herbert-sommer-die-rationalisierung-der-relativitat-in-der-physik/</a></p>
<p>Da man tatsächlich immer den gleichen Messwert erhält, und dies bei gleichen Meterstäben und gleichgehenden Uhren völlig unmöglich ist, ergibt sich die zwingende Schlussfolgerung, dass die Meterstäbe in den jeweiligen Bezugsystemen nicht gleich sind und die Uhren nicht gleich schnell gehen können. Also, Längenverkürzung und Uhrenverlangsamung. Ganz klar!</p>
<p>Herr Bergner, wir können uns darüber einigen, dass es nur relative Bewegungen gibt, aber gerade die Bewegung relativ zum Raum ist die einzig wirkliche und wird in der Physik als absolut bezeichnet. Wenn Sie sich aber eine Bewegung relativ zum Raum nicht vorstellen können, dann denken Sie an eine Bewegung relativ zur Hintergrungstrahlung, die physikalisch genau gemessen worden ist. Es bedeutet dasselbe, liefert aber nachprüfbare Messwerte.</p>
<p>Zum Scluss, eine Hohlkugel hat immer einen Mittelpunkt, ganz unabhängig wie gross ihr Radius ist. Wenn man diesen Radius stetig gegen Unendlich streben lässt, bleibt doch der Mittelpunkt immer noch im gleichen Ort bestehen. Er verschwindet niemals. Überlegen Sie auch hierüber. </p>
<p>Mit herzlichen Grüssen<br />
Herbert Sommer</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Lange</title>
		<link>http://wissenschaftliche-physik.com/2010/03/langenkontraktion-ein-gedankenexperiment-von-einstein/comment-page-3/#comment-357</link>
		<dc:creator>Wolfgang Lange</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 22:36:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wissenschaftliche-physik.com/?p=601#comment-357</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Sommer,

Ihr letzterBeitragund der letzte Satz sind voller Fragezeichen.

&quot;Das wird damit erklärt, dass sich unser Sonnensystem mit etwa 368 km/s gegenüber einem Bezugssystem, in dem die Strahlung isotrop ist, bewegt.”

Und was ist das absolut ruhende Bezugssystem? Sind sie sicher, dass es die Quelle der Hintergrundstrahlung ist. Wir können zwar mit Null umgehen, weil das Nichts ist, aber unendlich ist unklar. Ein alter Grieche fragte schon was passiert, wenn er am Ende der Welt ist und einen Stock weiter ausstreckt? Ich glaube Kant bohrte mit dem Finger. Kamen die zu Ergebnissen?

Das ist wohl eher etwas für Kosmologen.

Viele Grüße!

W.Lange</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Sommer,</p>
<p>Ihr letzterBeitragund der letzte Satz sind voller Fragezeichen.</p>
<p>&#8220;Das wird damit erklärt, dass sich unser Sonnensystem mit etwa 368 km/s gegenüber einem Bezugssystem, in dem die Strahlung isotrop ist, bewegt.”</p>
<p>Und was ist das absolut ruhende Bezugssystem? Sind sie sicher, dass es die Quelle der Hintergrundstrahlung ist. Wir können zwar mit Null umgehen, weil das Nichts ist, aber unendlich ist unklar. Ein alter Grieche fragte schon was passiert, wenn er am Ende der Welt ist und einen Stock weiter ausstreckt? Ich glaube Kant bohrte mit dem Finger. Kamen die zu Ergebnissen?</p>
<p>Das ist wohl eher etwas für Kosmologen.</p>
<p>Viele Grüße!</p>
<p>W.Lange</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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