Einstein privat

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Das Magazin “P.M.-History” hat bei mir einen Artikel über Einstein als Privatmensch bestellt und ungekürzt veröffentlicht, trotz eines reichlich kritischen dritten Teils. Aus Copyright-Gründen können wir nur einen Ausschnitt daraus bringen, und zwar den zweiten Teil: “War Einstein Autist?”.
Informationen über den Artikel (und die Möglichkeit, ihn komplett zu erwerben) gibt es hier.

(Peter Ripota)

Bitte hier weiterlesen…

Prof. Dr. Jürgen Ehlers: “Steuergeld für fröhliche Wissenschaft?”

Prof. Dr. Jürgen Ehlers schrieb am 27.07.2005 in der Frankfurter Allgemeine Zeitung anlässlich des Einstein-Jahres in einem Artikel „Steuergeld für fröhliche Wissenschaft?“ als emeritierter Direktor des Max-Planck-lnstituts für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut):

Unter dem Titel „Unser Beitrag zum Einsteinjahr: Einstein” hat die Landesregierung von Baden-Württemberg in der Zeitschrift „Spektrum der Wissenschaft” zwei Anzeigen veröffentlicht. In der ersten wird die Spezielle Relativitätstheorie, deren hundertjähriges Jubiläum allseits gefeiert wird, am Beispiel der Geschwindigkeits-Zeitdehnung erläutert – bedauerlicherweise falsch. Es heißt dort, in einem Zug oder Flugzeug sei man mit einer Lektüre schneller fertig, weil die Zeit bei schneller Bewegung langsamer vergehe. Tatsächlich gehen bewegte Uhren zwar, verkürzt gesagt, gegenüber ruhenden Uhren nach; aber für den Herzschlag oder die Lesegeschwindigkeit eines Reisenden gilt genau dieselbe Dehnung der Zeit, so daß sich für den Reisenden an der Lesedauer nichts ändert. [...]

Auch Prof. Dr. Jürgen Ehlers klärt hier eindeutig auf, dass die Zeitdilation der Speziellen Relativitätstheorie kein realer Effekt sei, der sich auf die Biologie und die Aktivitäten von Reisenden auswirken könne: „Aber für den Herzschlag oder die Lesegeschwindigkeit eines Reisenden gilt genau dieselbe Dehnung der Zeit“. 

Dass Uhren schneller oder langsamer gehen hat also gemäß Speziellen Relativitäts-theorie überhaupt keinen Einfluß auf die Geschwindigkeit der Ereignisse in der Welt, es existiert dabei keine Kausalitätsbeziehung. Das leuchtet auch jedem ein und das ist auch die Argumentierung der Kritiker seit fast 100 Jahren… Der reisende Zwilling vom Zwillingsparadoxon „lebt“ also genau so schnell wie sein auf der Erde zurückgebliebener Bruder, weder ihre Aktivitäten noch ihre biologischen Prozesse unterscheiden sich zeitlich und verlaufen langsamer bzw. schneller, auch wenn ihre jeweiligen Uhren nicht mehr synchron laufen. Das deckt sich übrigens mit der Aussage von Dr. Markus Pössel, auch Mitarbeiter vom Albert Einstein Institut, dass die Längenkontraktion (Pendant der Zeitdilatation) in der Speziellen Relativitätstheorie lediglich ein Messeffekt ohne physikalische Realisierung ist. 

Warum wird immer noch im öffentlichen Bildungssystem gelehrt, dass der reisende Zwillingsbruder langsamer altert?

Wann wird diese grobe Fehlinterpretation der Speziellen Relativitätstheorie im Bildungssystem offiziell korrigiert, wenn schon die vom Staat genannten und autorisierten Experten vom Albert Einstein Institut sich die Mühe geben, sie in den Medien gelegentlich zu korrigieren?

Wieso setzt sich das staatliche Albert Einstein Institut nicht ein, damit dieser Fehler in den Lehrinhalten der öffentlichen Einrichtungen korrigiert wird und diese Berichtigung in der breiten Öffentlichkeit angemessen kommuniziert wird?

Warum wird unser Steuergeld seit Jahrzehnten damit fehlinvestiert, dass man Schülern und Studenten etwas lehrt, was gleichermaßen von Befürwortern und von Kritikern der Speziellen Relativitätstheorie als falsch erkannt wird?

Steuergeld für absurde Wissenschaft? 

(Jocelyne Lopez) 

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Siehe auch: 
Dr. Markus Pössel: Endlich eine eindeutige Aufklärung
Ansprache an das Bundesministerium für Bildung und Forschung
Im Bildungssystem wird eine falsche Auslegung der Speziellen Relativitätstheorie gelehrt
Widersprüche der Speziellen Relativitätstheorie werden nicht ausgeräumt
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Das Phantom im Atom

von Johann Marinsek

Johann-Marinsek-Photo

Das “Standardmodell” des Atoms besteht aus einem Kern von Protonen und Neutronen, der von Elektronenorbitalen umgeben ist. Mit diesem Modell lassen sich viele Phänomene der Atomphysik numerisch erklären. Eine durchgehende kausale Erklärung der Prozesse wird nicht geboten. Ist das Atommodell der Natur nachgebildet oder bloße Chimäre wie das Ptolemäische Modell des Kosmos? Bekanntlich konnte Ptolemäus die sichtbaren Planetenbahnen erklären, sein Modell hat aber mit der Realität nichts zu tun.

Im folgenden wird der Nachweis erbracht, dass weder das Atommodell von Bohr noch sein Nachfolgemodell dem natürlichen Aufbau des Atoms entsprechen kann, dass reihenweise kausale Erklärungen fehlen, dass nicht mit physikalischen Entitäten gearbeitet wird, sondern mit Phantomen. Danach entwickle ich meine eigenen Vorstellungen und baue die Äthertheorie von Simhony aus, als Alternative zu den gängigen Modellen der Quantenphysik, die nichts erklären und voller Widersprüche sind.

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Das Schwarze Loch in den Köpfen der Physiker

Im Kernforschungszentrum CERN wurde laut Mitteilung der dort tätigen Physiker der Urknall simuliert. Dabei könnte, so die Furcht der Journalisten, ein Schwarzes Loch entstehen, das die Erde auffrisst. Darüber habe ich schon im Januar 2000 im P.M.Magazin geschrieben: Ein winziges Teilchen, das die Erde frisst.

Durch das Experiment entsteht tatsächlich ein Schwarzes Loch, und zwar im Budget der daran beteiligten Länder. Mehr noch: Ein solches Experiment ist nur möglich, weil die Hirne der Physiker offenbar aus Schwarzen Löchern bestehen. Aber wer nimmt schon P.M. ernst! 

Jetzt hat sich ein etablierter Physiker ebenfalls gegen diese Steuergeldverschwendung ausgesprochen. Ernst Peter Fischer studierte Mathematik, Physik und Biologie und promovierte 1977 am “California Institute of Technology” in Pasadena, USA. Heute ist er Professor für Wissenschaftsgeschichte an der Universität in Konstanz. Er schreibt auch populäre Artikel, was ihn für seine Kollegen von vornherein verdächtig macht. In seinem Blog meint er unter anderem:

Es ist schon komisch – erst bekommt man am LHC am CERN den Stromfluß nicht in den Griff und produziert einen technischen Kurzschluß. Dann bekommt man gleich den Anfang der Welt in den Griff und produziert einen geistigen Kurzschluß. … Offenbar lassen sich die Leute mit dem Urknall beeindrucken, selbst wenn ihnen Schwarze Löcher Angst machen. Mit dem Urknall macht man sich so wichtig wie die Hirnforscher mit der albernen Debatte über Willensfreiheit. … Wer den Anfang der Welt mit einem Knall erklärt, hat einen. Die Leute am CERN haben ihn sogar freiwillig.”

Eine ausführliche Darstellung der Gründe, die gegen den Urknall sprechen, finden Sie auf meiner Webseite hier.

Die Kommentare zu Professor Fischers Blog unterstützen ihn weitgehend. Seine Kritiker dagegen verzapfen, wie nicht anders zu erwarten, so schrecklichen Unsinn, dass eine solche Kritik exemplarisch wiedergegeben werden soll. Ein gewisser Jörg Rings, Physiker am Forschungszentrum Jülich, schreibt einleitend:

“… Ihre Posts von gestern und heute zum CERN sind eine bodenlose Frechheit.
Mir steht der Mund offen …

Mit offenem Mund behauptet Herr Rings nun:

Zwei “multi-purpose”-Experimente, nämlich ATLAS und CMS, werden generell nach dem Higgs-Boson suchen, das man erwartet.”

Na also, die Jagd nach dem Phantom geht weiter! Zur Information: Das Higgs-Boson ist so eine Art Erlöserteilchen, das alles erklären soll. Bereits in den frühen Achtzigerjahren wurde es im Kernzertrümmerer DESY in Hamburg gesichtet. 1990 trug man es zu Grabe, doch Forscher an einem der Kernzertrümmerer in CERN haben “Gottes Teilchen” (ein Ausdruck des Nobelpreisträgers Leon Ledermann, allerdings für das Neutrino) zehn Jahre später wieder gesichtet. Aus Tausenden von “events” (Teilchenbahnen) erwählten sie drei, die unter Umständen eventuell vielleicht bei sehr großzügiger Interpretation als Hinweise auf das flüchtige Teilchen gedeutet werden könnten. Entdeckt wurden die Spuren durch ein Computerprogramm mit dem bezeichnenden Namen BEHOLD, was ein Bibelwort ist und auf Deutsch “Siehe!” bedeutet. Noch bezeichnender: Die “Entdeckung” geschah kurz vor der beschlossenen Schließung des Beschleunigers  – und diese Schließung wurde im Anschluss an die “Entdeckung” aufgehoben.

Gründe dafür, dass das Higgs-Boson (Hauptgrund für die immens teuren Experimente der Teilchenforscher) nicht existieren kann, finden Sie hier.

Mit immer noch offenem Mund verbreitet Herr Rings nun weitere Mythen:

Eine realistische Erwartung wäre es, leichte supersymmetrische Teilchen zu finden. Da diese auch ein Kandidat für Dunkle Materie sind – die immerhin den weitaus größten Anteil aller Materie überhaupt ausmacht – ist dies eine spannende Aussicht.”

Zum Unsinn der “Dunkeln Materie” siehe die folgenden Beiträge im P.M.Magazin:
Dunkle Materie ist ein Rechenfehler
Dunkle Materie im All – brauchen wir die?
Beschleunigt das Weltall wirklich?

Aber die Experimente am CERN sollen ja noch viel mehr erforschen:

ALICE wird das Quark-Gluon-Plasma untersuchen. Ihnen (Herrn Professor Fischer) ist nicht aufgefallen, dass es die Presse ist, die das als Urknall-Simulation verkauft.” 

Bezeichnend die Namenswahl: Alice im Wunderland fiel bei ihrem Schöpfer Lewis Carroll bekanntlich in ein Kaninchenloch, die viktorianische Version eines Schwarzen Lochs. Und Herrn Rings scheint nicht aufgefallen zu sein, das Journalisten nur das wiedergeben können, was ihnen von den Wissenschaftlern gesagt wurde oder in deren Presse-Aussendung stand. 

Fazit:

Die kolossal teuren Laboratorien der Teilchenphysik sind Monumente einer egoistischen, autokratischen Nutzlosigkeit, vergleichbar allenfalls dem Bau der Pyramiden durch die Pharaonen.” Das schrieb der SPIEGEL – 1984!

Noch besser folgendes Zitat:

Das Quark-Gluonen-Plasma wäre ein neues und aufregendes Spielzeug für die Physiker.” Das schrieb das renommierte Wissenschaftsblatt “Science” anlässlich des gleichen Experiments im Jahr 2000.

Und dafür zahlen wir!

Peter Ripota

Einzug der Kritik der Relativitätstheorie in die Universitäten

Ein konstruktives und sinnvolles Ziel für die Kritiker der Relativitätstheorie könnte daraus bestehen, sich gemeinsam dafür einzusetzen, dass im öffentlichen Bildungssystem die Kritik der Relativitätstheorie zugelassen und gelehrt wird, und zwar in allen Universitäten, wo diese Theorie gelehrt wird. Dies ist kein unrealistisches Ziel und dies ist auch ein Zustand, der im Grundgesetz explizit vorgeschrieben wird:

Zitate aus dem Bonner Kommentar zum Grundgesetz Art. 5 § 3 Wissenschaftsfreiheit:

Die Wissenschaftsfreiheit zwingt nicht zuletzt dazu, die Vielfalt der wissenschaftlichen Ansätze im Sinne eines Wissenschaftspluralismus mit dem darin liegende Innovationspotential zu respektieren, zu schützen und zu fördern; 

für den Staat führt dies zu einem Gebot der Nicht-Identifikation; 

Die Förderung der Wissenschaft durch den Staat muß dem Gebot meinungsneutraler Wissenschaftspflege entsprechen;

Unkonventionelle Forschungsrichtungen und –ergebnisse oder auch Lehrmethoden dürfen nicht begrifflich ausgegrenzt werden, denn gerade Außenseiter bedürfen des Schutzes davor, dass sie durch die „herrschende Meinung“ an der wissenschaftlichen Entfaltung gehindert werden (Notwendigkeit von Innovationsoffenheit); 

Der Staat, der sich als Kulturstaat versteht, hat die Pflege der freien Wissenschaft und ihre Vermittlung an die nächstfolgende Generation durch Bereitstellung von personellen, finanziellen und organisatorischen Mitteln zu ermöglichen und zu fördern. 

Es sieht direkt so aus, als ob hier das Grundgesetz speziell die Umstände um die Relativitätstheorie und um ihre Kritik beschreiben würde… 

Sowohl die Kritikergemeinde als auch die Öffentlichkeit haben also per Grundgesetz das Recht, dass die Kritik der Relativitätstheorie im öffentlichen Bildungssystem mitgelehrt und tradiert wird. Die Kritikergemeinde und die Öffentlichkeit haben ein Recht darauf, dies zu fordern. Unsere Studenten sind die Zukunft der Wissenschaft, sie sind ja diejenige, die noch bestehende Probleme lösen müssen, wir dürfen ihnen gegenüber nichts vertuschen, nichts verschönern und nichts vorenthalten, sie haben ein Recht darauf im öffentlichen Bildungssystem zu erfahren, was für Vorarbeiten zur Lösung der Problemen schon geleistet wurden! 

Ich fordere die Einführung der Lehre der Kritik der Speziellen Relativitätstheorie durch kritische Autoren in allen Universitäten in Deutschland, wo die Spezielle Relativitätstheorie gelehrt wird. Diese Forderung ist sinnvoll, gerecht, legitim und legal. 

(Jocelyne Lopez)

Überall ist es relativ

Wieder einmal wurde die Allgemeine Relativitätstheorie (ART) “bestätigt”, wie man in einem Artikel im Heise-Journal nachlesen kann:

Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie im kosmischen Maßstab bestätigt

Astrophysiker der Universität Princeton haben nach zwei Jahren Auswertung astronomischer Daten Einsteins Annahmen aus der Allgemeinen Relativitätstheorie für Bereiche außerhalb des Sonnensystems bestätigt. Zuerst waren die Vorhersagen der Theorie 1919 von Arthur S. Eddington bei Merkur-Beobachtungen während einer Sonnenfinsternis verifiziert worden.

Es fängt mit einer Lüge an: Eddington hat nicht Einsteins Theorie bestätigt, sondern seine Daten gefälscht und damit, ohne Überprüfung, aber mit Unterstützung des Präsidenten der Königlichen Gesellschaft von London, Einstein berühmt gemacht und zum Heiligen der Wissenschaft erhoben. Als Gegensatz dazu hat Eddington einen anderen Wissenschaftler vernichtet: den Astrophysiker Subrahmanyan Chandrasekhar, der Eddingtons Thesen bestätigen wollte, von dessen Standpunkt aus aber ein Untermensch war: dunkelhäutig und indisch. So vernichtete Eddington dessen wissenschaftliche Karriere.

Zusammen mit sechs Kollegen der Princeton University, der Universität Zürich und der Berkely-University hat die Astrophysikerin Reinabelle Reyes ihre Forschungsergebnisse zum Thema in der Nature-Ausgabe von 11. März veröffentlicht. James Gunn, der Eugene-Higgins-Professor für Astronomie in Princeton, bei dem Reyes promoviert, betont die Wichtigkeit dieser Bestätigung für seine Disziplin: “Alle Überlegungen in der Astronomie basieren auf der Extrapolation der Allgemeinen Relativitätstheorie. Daher sollte alles getan werden um herauszufinden, ob sie auch für größere Bereiche des Weltraums Gültigkeit besitzt oder nicht.”

Der Satz ist bezeichnend: Die ART muss unbedingt bestätigt werden! Aber worum geht es eigentlich? Um weit entfernte Galaxien:

Wir wussten, dass wir auf größere Bereiche des Weltalls und das Wachstum kleinerer Strukturen, aus denen es sich zusammensetzt, schauen müssten, um zum Ergebnis zu gelangen“, so Reyes, deren Team Mess-Daten des “Sloan Digital Sky Survey”-Projektes verwandte. Dabei handelt es sich um ein von mehreren Institutionen verwendetes Teleskope für Langzeit-Beobachtungen, mit dem der Himmel nach Standort und Helligkeit mehrerer hundert Millionen Stellarobjekte kartografiert wird. Die Berechnung der Häufung weiter entfernter Galaxien, ihrer Beschleunigung und der Verzerrung dazwischenliegender Materie konnte durch die Forscher um Reyes mit Einsteins Theorie besser beschrieben werden als mit anderen Gravitationstheorien.

Die Forschergruppe beobachtete die Gravitationseffekte von Galaxien und Clustern über einen längeren Zeitraum und untersuchten dabei einen Effekt, der als schwacher Gravitationslinsen-Effekt bekannt ist. Hierbei beugt Materie (in diesem Fall Galaxien), die dem Beobachter näher ist, das Licht weiter entfernter Objekte. Der Effekt ist kaum merklich und erinnert an einen Blick durch altes Fensterglas, bei dem Objekte verzerrt dargestellt werden. Die Beobachtungsdaten sehr alter Regionen des Universums haben es den Astronomen ermöglicht, nach Gemeinsamkeiten bei solchen Verzerrungen zu suchen. Und da die Relativität verlangt, dass die Raumkrümmung auch einer Krümmung der Zeit entspricht, konnten die Forscher berechnen, ob das Licht von beiden beeinflusst wird, wie es nach der Allgemeine Relativitätstheorie vorhergesagt wird.

Mit dem  Ergebnis:

Es ist das erste Mal“, so Rachel Mandelbaum, ein Mitglied der Forschungsgruppe, “dass solch ein Test durchgeführt wurde. Für die nächsten Jahre sind weitere astronomische Beobachtungen hierzu geplant. Jetzt, wo wir wissen, dass der Test funktioniert, können wir ihn mit besseren Daten durchführen, die uns in Kürze zur Verfügung stehen.” Die empirische Stützung der Vorhersagekraft von Einsteins Theorie kann Astronomen dabei helfen herauszufinden, ob ihre derzeitigen Modelle des Universums eine Sinn ergeben.

Im “Abstract” der Original-Publikation steht: Die Methode kann die ART von anderen Gravitationstheorien dann unterscheiden, wenn die Daten-Unsicherheit auf 1/5 sinkt. Mit anderen Worten: Die Methode ist fünfmal so ungenau wie sie eigentlich sein müsste. Ganz abgesehen davon, dass die Autoren solcher Studien eines nicht berücksichtigen: Die ART ist Unsinn, denn

 - Sie geht von einer falschen physikalischen Voraussetzung aus: Nicht alle beschleunigten Bewegungen sind durch Gravitationskräfte ersetzbar, schon gar nicht sind alle Gravitationskräfte durch beschleunigten Bewegungen ersetzbar. Dies gilt erst recht nicht im Bereich nicht-gravitativer Kräfte (Elektrizität, Magnetismus).

- Sie kann nicht einmal das allereinfachste physikalische Problem berechnen, die Anziehungskraft zweier Körper. Dabei kommt nämlich null heraus!

- Sie kann die Periheldrehungen der Planeten nicht korrekt voraussagen. Nur bei Merkur funktioniert es so halbwegs, mit vielen Rechen-Tricks. Bei den Planeten Venus, Erde, Mars kommen völlig falsche Werte heraus.

- Nach David Hilbert, der die Gleichungen der ART früher als Einstein entdeckte, gibt es in dieser Theorie überhaupt keine Gleichungen für die Energie. Sie verletzt also per Definitionem den Energie-Erhaltungssatz.

- Sie verletzt zudem das elementarste aller physikalischen Prinzipien, nämlich das der Kausalität (Erkenntnis von David Hilbert 1917).

- Sie hat mit der Wirklichkeit nichts zu tun. Originalton Albert Einstein:

Das Postulat der allgemeinen Kovarianz (= die Formeln sehen in allen Koordinatensystemen gleich aus) nimmt von Raum und Zeit die letzten Spuren einer physikalischen Objektivität weg.

- Die Gleichungen der ART sind so allgemein und komplex, dass sogar Schreibfehler zu Lösungen führen!

- Die einzigen überprüfbaren theoretischen Ableitungen der ART sind Gebilde (”Schwarze Löcher”), welche die elementarsten Regeln der Physik und der Logik verletzen und auch noch nie beobachtet wurden, trotz zahlreicher Meldungen in den Medien.

Peter Ripota

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Original-Artikel: “Confirmation of general relativity on large scales from weak lensing and galaxy velocities“. Reinabelle Reyes, Rachel Mandelbaum, Uros Seljak, Tobias Baldauf, James E. Gunn, Lucas Lombriser, Robert E. Smith. Nature 464, 256-258 (11 March 2010)

Längenkontraktion – ein Gedankenexperiment von Einstein.

Überprüfen wir das Gedankenexperiment zur Längenkontraktion. Der Gedanke ist, wenn wir uns mit 0,5 c von Punkt A zum Punkt B bewegen, dann verkürzen sich die Längen und gleichermaßen dehnt sich die Zeit. Man kann auch andere Geschwindigkeiten nehmen, es wird dadurch aber nicht besser. Der Weg von A nach B soll einfach 10 Lichtjahre sein. 

Wir haben nun die Geschwindigkeit und den Weg, jetzt fehlt uns noch eine „schöne“ Formel die uns sagt wie kurz oder lang unser Weg sein wird. Und die liefert uns die SRT. Die Berechnung teilt sich in mehrere Rechenwege. Erst muss der k-Faktor ermittelt werden erst dann wird die Längenkontraktion bestimmt. (Was immer der k-Faktor ist? K-Faktor hört sich an wie Kalfaktor.)

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Sind alle Physiker Autisten?

Nach ihrem seltsamen Verhalten könnte man meinen, Naturwissenschaftler mieden Sozialkontakte und seien mit ihrer Arbeit im Labor – oder im Arbeitszimmer – voll zufrieden. Aber stimmt das?

In einer brillanten Biografie des wohl größten lebenden Mathematikers zeigt die Autorin Masha Gessen (selbst Mathematikerin): Zumindest Mathematiker zeigen Symptome des Asperger-Syndroms, das ist eine milde Form des Autismus, aber ohne geistige Beeinträchtigung. Typische Kennzeichen sind die Fähigkeit (und der Zwang) zum Systematisieren, die Unfähigkeit, sich in andere hinein zu versetzen, sowie die Gewohnheit, alles wörtlich zu nehmen. Deswegen sind sie resistent gegen Humor und Ironie.

Der Mann, den Gessen einfühlsam porträtiert, heißt Grigory Perelman. Ihm gelang die Lösung eines Jahrhundertproblems: Er bewies die Poincarésche Vermutung. Sie besagt, laienhaft ausgedrückt, dass alles, was irgendwie wie eine Kugel aussieht, tatsächlich auch eine Kugel ist. Für diesen Beweis gab es die renommierte Fields-Medaille (eine Art Nobelpreis der Mathematik) und einen Preis von einer Million Dollar vom Clay-Institut. Beides lehnte Perelman ab. Mehr noch: Er zog sich von der Welt und insbesondere von der Mathematik – also von seinem Leben – zurück, und seitdem hat niemand etwas von ihm gehört.

Gessen zeigt, dass Perelman infolge seiner Unfähigkeit, das Denken anderer zu begreifen (oder überhaupt in Betracht zu ziehen, dass andere Menschen anders denken könnten als er), an eine einzige Wahrheit glaubte. An seine Wahrheit. Die kannte er, und andere mussten sie natürlich auch kennen, ohne dass er es ihnen zu sagen brauchte. Dass dies nicht der Fall war, interpretierte er als Bosheit ihm gegenüber, als Betrug und Verrat. Und solche Sachen existierten nicht in seiner Welt, also wurde er damit auch nicht fertig.

Der Psychologe Simon Baron-Cohen vom “Autism Research Centre” in Cambridge entwickelte einen Test, der den Grad des Asperger-Syndroms feststellen soll. (Sie können den Test an sich selbst durchführen, siehe link unten.) Mathematiker schneiden deutlich höher ab als der Durchschnitt der Bevölkerung. Und theoretische Physiker, die ähnlich wie Mathematiker vorgehen? Zumindest P. A. M. Dirac (Nobelpreis für Physik 1933) war sicher ein ASperger. Denn wenn ihn Studenten baten, seine Gedanken nochmals darzulegen, da sie ihn nicht verstanden hatten, wiederholte er seinen Vortrag mit exakt den gleichen Worten. Und das ist typisch für Asperger.

Masha Gessen: Perfect Rigor: A Genius and the Mathematical Breakthrough of the Century. Erhältlich hier.

Der Test.

Peter Ripota

Heißzeit oder Eiszeit?

Durchstreifen wir in dreißig Jahren tropische Urwälder oder schneeverwehte Eiswüsten? Die Klimaforscher meinen, ersteres. Andere Wissenschaftler warnen: Eine neue Eiszeit steht unmittelbar bevor. Und wir Menschen beschleunigen diese Entwicklung auch noch durch unseren unsinnigen Kampf gegen das “Killergas” Kohlendioxid (CO2). Schlüssel- und Angelpunkt zu sind die Wälder, die tropischen ebenso wie die borealen (das sind die Wälder in der gemäßigten und nördlichen Zone).

Vor kurzem hat ein deutscher Klimaforscher (dessen Namen wir lieber vergessen wollen) allen Ernstes vorgeschlagen, die noch verbliebenen Wälder abzuholzen, da sie Tonnen von CO2 in die Luft entlassen. Dazu die Klimaforscher Bala Govindasamy, Ken Caldeira und Philip Duffy vom Lawrence Livermore National Laboratory (Atmospheric Science Division, Livermore, Kalifornien): Durch Computersimulationen fanden sie heraus, dass die Abkühlung der Erde zwischen 1000 und 1900 durch die Abholzung der Wälder und den Übergang zur Landwirtschaft zustande kam. Der Grund für die Abkühlung: Wälder sind dunkel und absorbieren viel Sonnenlicht. Getreide ist hell und schickt die warmen Sonnenstrahlen wieder zurück ins All. CO2 spielte bei der Simulation keine Rolle. Berücksichtigt man das auch noch, ist der beste Schutz gegen die Erwärmung der Erde tatsächlich – logisch, wissenschaftlich abgesichert – :Holzt alle Wälder ab. Und freut euch auf die neue Eiszeit, also auf das Ende der menschlichen Zivilisation.

Peter Ripota

Was einen guten Quantenphysiker ausmacht

Während ich abends sinnierend auf der Terrasse sitze, beobachte ich das faszinierende Treiben der Glühwürmchen. Ich sehe sie ungefähr eine Sekunde lang, dann sind sie wieder für eine Sekunde verschwunden. Mit einiger Mühe kann ich die Bahn eines Würmchens während der Dunkelphase rekonstruieren und manchmal auch vorausberechnen.

Ich bin ein schlechter Quantenphysiker. Denn soeben habe ich Dinge angenommen, die zwar jeder gesunde, normale, vernünftige und mit der Wirklichkeit zurecht kommende Mensch auch akzeptiert, nicht aber ein Quantenphysiker: Ich nahm an, dass die Würmchen in der Zeit, da ich sie nicht sehe, tatsächlich weiter existieren. Und dass sie in dieser Zeit eine eindeutige Flugbahn besitzen. Wie kann ein Mensch nur so verquer denken!

Als echter Quantenphysiker muss ich vielmehr annehmen, dass

(a) die Würmchen keine Bahn besitzen, wenn ich sie nicht sehe, und, als Übersteigerung:

(b) in dieser Zeit gar nicht existieren. Oder, wie es Albert Einstein mal ironisch-drastisch ausdrückte:

Wenn ich den Mond nicht sehe, dann existiert er auch nicht.

So jedenfalls sah Niels Bohr die Sache, der Ober-Guru und selbst ernannte Philosoph der Quantenphysik, vor dem alle in die Knie gingen. Und wenn er wieder eines seiner unsäglichen Bonmots von sich gab (Beispiel: Das Gegenteil einer großen Wahrheit ist wieder eine große Wahrheit), dann jubelte die Welt und nahm die Worte dankbar auf. So wie Friedrich von Weizsäcker, als er einst Bohr besucht und ihn, wie üblich, nicht verstanden hatte. Anstelle anzunehmen, Bohr, der Papst der Quantenphysik, hätte möglicherweise gar nichts Großartiges geäußert, quälte sich Weizsäcker “in endlosen einsamen Spaziergängen” damit ab herauszufinden, wie jemand denken und argumentieren müsse, um Bohr Recht zu geben. Da hat’s die katholische Kirche leichter. Deren Papst ist per Dekret unfehlbar.

Peter Ripota