Mitteilungen und Aktuelles

Einstein privat

Bild Einstein privat

Das Magazin “P.M.-History” hat bei mir einen Artikel über Einstein als Privatmensch bestellt und ungekürzt veröffentlicht, trotz eines reichlich kritischen dritten Teils. Aus Copyright-Gründen können wir nur einen Ausschnitt daraus bringen, und zwar den zweiten Teil: “War Einstein Autist?”.
Informationen über den Artikel (und die Möglichkeit, ihn komplett zu erwerben) gibt es hier.

(Peter Ripota)

Bitte hier weiterlesen…

Überall ist es relativ

Wieder einmal wurde die Allgemeine Relativitätstheorie (ART) “bestätigt”, wie man in einem Artikel im Heise-Journal nachlesen kann:

Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie im kosmischen Maßstab bestätigt

Astrophysiker der Universität Princeton haben nach zwei Jahren Auswertung astronomischer Daten Einsteins Annahmen aus der Allgemeinen Relativitätstheorie für Bereiche außerhalb des Sonnensystems bestätigt. Zuerst waren die Vorhersagen der Theorie 1919 von Arthur S. Eddington bei Merkur-Beobachtungen während einer Sonnenfinsternis verifiziert worden.

Es fängt mit einer Lüge an: Eddington hat nicht Einsteins Theorie bestätigt, sondern seine Daten gefälscht und damit, ohne Überprüfung, aber mit Unterstützung des Präsidenten der Königlichen Gesellschaft von London, Einstein berühmt gemacht und zum Heiligen der Wissenschaft erhoben. Als Gegensatz dazu hat Eddington einen anderen Wissenschaftler vernichtet: den Astrophysiker Subrahmanyan Chandrasekhar, der Eddingtons Thesen bestätigen wollte, von dessen Standpunkt aus aber ein Untermensch war: dunkelhäutig und indisch. So vernichtete Eddington dessen wissenschaftliche Karriere.

Zusammen mit sechs Kollegen der Princeton University, der Universität Zürich und der Berkely-University hat die Astrophysikerin Reinabelle Reyes ihre Forschungsergebnisse zum Thema in der Nature-Ausgabe von 11. März veröffentlicht. James Gunn, der Eugene-Higgins-Professor für Astronomie in Princeton, bei dem Reyes promoviert, betont die Wichtigkeit dieser Bestätigung für seine Disziplin: “Alle Überlegungen in der Astronomie basieren auf der Extrapolation der Allgemeinen Relativitätstheorie. Daher sollte alles getan werden um herauszufinden, ob sie auch für größere Bereiche des Weltraums Gültigkeit besitzt oder nicht.”

Der Satz ist bezeichnend: Die ART muss unbedingt bestätigt werden! Aber worum geht es eigentlich? Um weit entfernte Galaxien:

Wir wussten, dass wir auf größere Bereiche des Weltalls und das Wachstum kleinerer Strukturen, aus denen es sich zusammensetzt, schauen müssten, um zum Ergebnis zu gelangen“, so Reyes, deren Team Mess-Daten des “Sloan Digital Sky Survey”-Projektes verwandte. Dabei handelt es sich um ein von mehreren Institutionen verwendetes Teleskope für Langzeit-Beobachtungen, mit dem der Himmel nach Standort und Helligkeit mehrerer hundert Millionen Stellarobjekte kartografiert wird. Die Berechnung der Häufung weiter entfernter Galaxien, ihrer Beschleunigung und der Verzerrung dazwischenliegender Materie konnte durch die Forscher um Reyes mit Einsteins Theorie besser beschrieben werden als mit anderen Gravitationstheorien.

Die Forschergruppe beobachtete die Gravitationseffekte von Galaxien und Clustern über einen längeren Zeitraum und untersuchten dabei einen Effekt, der als schwacher Gravitationslinsen-Effekt bekannt ist. Hierbei beugt Materie (in diesem Fall Galaxien), die dem Beobachter näher ist, das Licht weiter entfernter Objekte. Der Effekt ist kaum merklich und erinnert an einen Blick durch altes Fensterglas, bei dem Objekte verzerrt dargestellt werden. Die Beobachtungsdaten sehr alter Regionen des Universums haben es den Astronomen ermöglicht, nach Gemeinsamkeiten bei solchen Verzerrungen zu suchen. Und da die Relativität verlangt, dass die Raumkrümmung auch einer Krümmung der Zeit entspricht, konnten die Forscher berechnen, ob das Licht von beiden beeinflusst wird, wie es nach der Allgemeine Relativitätstheorie vorhergesagt wird.

Mit dem  Ergebnis:

Es ist das erste Mal“, so Rachel Mandelbaum, ein Mitglied der Forschungsgruppe, “dass solch ein Test durchgeführt wurde. Für die nächsten Jahre sind weitere astronomische Beobachtungen hierzu geplant. Jetzt, wo wir wissen, dass der Test funktioniert, können wir ihn mit besseren Daten durchführen, die uns in Kürze zur Verfügung stehen.” Die empirische Stützung der Vorhersagekraft von Einsteins Theorie kann Astronomen dabei helfen herauszufinden, ob ihre derzeitigen Modelle des Universums eine Sinn ergeben.

Im “Abstract” der Original-Publikation steht: Die Methode kann die ART von anderen Gravitationstheorien dann unterscheiden, wenn die Daten-Unsicherheit auf 1/5 sinkt. Mit anderen Worten: Die Methode ist fünfmal so ungenau wie sie eigentlich sein müsste. Ganz abgesehen davon, dass die Autoren solcher Studien eines nicht berücksichtigen: Die ART ist Unsinn, denn

 - Sie geht von einer falschen physikalischen Voraussetzung aus: Nicht alle beschleunigten Bewegungen sind durch Gravitationskräfte ersetzbar, schon gar nicht sind alle Gravitationskräfte durch beschleunigten Bewegungen ersetzbar. Dies gilt erst recht nicht im Bereich nicht-gravitativer Kräfte (Elektrizität, Magnetismus).

- Sie kann nicht einmal das allereinfachste physikalische Problem berechnen, die Anziehungskraft zweier Körper. Dabei kommt nämlich null heraus!

- Sie kann die Periheldrehungen der Planeten nicht korrekt voraussagen. Nur bei Merkur funktioniert es so halbwegs, mit vielen Rechen-Tricks. Bei den Planeten Venus, Erde, Mars kommen völlig falsche Werte heraus.

- Nach David Hilbert, der die Gleichungen der ART früher als Einstein entdeckte, gibt es in dieser Theorie überhaupt keine Gleichungen für die Energie. Sie verletzt also per Definitionem den Energie-Erhaltungssatz.

- Sie verletzt zudem das elementarste aller physikalischen Prinzipien, nämlich das der Kausalität (Erkenntnis von David Hilbert 1917).

- Sie hat mit der Wirklichkeit nichts zu tun. Originalton Albert Einstein:

Das Postulat der allgemeinen Kovarianz (= die Formeln sehen in allen Koordinatensystemen gleich aus) nimmt von Raum und Zeit die letzten Spuren einer physikalischen Objektivität weg.

- Die Gleichungen der ART sind so allgemein und komplex, dass sogar Schreibfehler zu Lösungen führen!

- Die einzigen überprüfbaren theoretischen Ableitungen der ART sind Gebilde (”Schwarze Löcher”), welche die elementarsten Regeln der Physik und der Logik verletzen und auch noch nie beobachtet wurden, trotz zahlreicher Meldungen in den Medien.

Peter Ripota

——————————
Original-Artikel: “Confirmation of general relativity on large scales from weak lensing and galaxy velocities“. Reinabelle Reyes, Rachel Mandelbaum, Uros Seljak, Tobias Baldauf, James E. Gunn, Lucas Lombriser, Robert E. Smith. Nature 464, 256-258 (11 March 2010)

Was haben SRT und ART gemeinsam?

Die Bezeichnung ART (”Allgemeine Relativitätstheorie”, Einstein 1915) legt nahe, dass die allgemeine Relativitätstheorie eine Erweiterung der speziellen Relativitätstheorie (im Folgenden: SRT) darstellt. Nichts liegt der Wahrheit ferner. Nicht nur, dass die beiden Theorien nichts miteinander zu tun haben, sie widersprechen einander sogar in entscheidenden Aussagen. Hier die wichtigsten Gegensätze:

  • Die SRT behandelt nur gleichförmige Bewegungen ohne Kräfte. Die ART behandelt nur ungleichförmige Bewegungen mit Kräften.
  • In der SRT hat jeder Beobachter seinen eigenen Raum und seine eigene Zeit. In der ART sind Raum und Zeit für alle Beobachter gleich.
  • In der SRT müssen Uhren einzeln synchronisiert werden. In der ART sind alle Uhren von Anfang an überall und immer synchronisiert.
  • In der SRT verändern sich Raum und Zeit, abhängig von der Geschwindigkeit. In der ART bleiben Raum und Zeit konstant.
  • Die SRT hat den Äther ausdrücklich abgeschafft. Die ART hat den Äther ausdrücklich wieder eingeführt.
  • In der SRT ist die Lichtgeschwindigkeit konstant. In der ART ist die Lichtgeschwindigkeit variabel, nämlich abhängig von der Schwerkraft.
  • In der SRT gibt es ganz eigene Widersprüche, z.B. Das Ehrenfestsche Paradoxon, das Gartenzaun-Paradoxon oder das Zwillings-Paradoxon. In der ART gibt es völlig andere Widersprüche, z.B. die Nicht-Erhaltung des Energie-Satzes.
  • In der SRT gibt es keine Schwerkraft. In der ART dreht sich alles um die Schwerkraft, die durch den Raum und seine Krümmung bestimmt wird.
  • In der SRT ist der Raum stets ganz normal. In der ART ist er stets gekrümmt.
  • Im “Grenzfall” der ART (flacher Raum, keine Kräfte) entstehen nicht die Formeln der SRT. Im “Grenzfall” der SRT (Beobachtergeschwindigkeit = 0) entstehen nicht die Formeln der ART.
  • Die SRT erklärt nichts, was erklärungsbedürftig wäre, denn für das Nullresultat von Michelson-Morley braucht man keine neue Theorie. Die ART will alles erklären, was es überhaupt gibt, denn sie präsentiert eine echte Weltformel für alle physikalischen Erscheinungen (exklusive Quantenphänomene).

Kurzum: Die beiden Theorien haben nichts miteinander zu tun, sie widersprechen einander in Großteilen, und es grenzt schon an wissenschaftlichen Betrug, sie mit dem gleichen Namen zu benennen.

Peter Ripota

Schalten Sie Ihren gesunden Menschenverstand ein und staunen Sie!

Einsteins Relativitätstheorien falsch, voll innerer Widersprüche, ohne einen einzigen Beweis? […]

Ich habe es selbst nicht geglaubt, bis ich durch meine Tätigkeit beim PM-Magazin in Kontakt zu “dissidenten” Physikern kam (auch so was gibt es). Dann forschte ich selber nach und kam zu erschreckenden Ergebnissen. Die können Sie hier lesen – glauben müssen Sie nichts. Vielleicht aber gibt es als Resultat der Lektüre ein paar Denkanstöße. Oder, was mich besonders freuen würde, vielleicht lesen Sie in Zukunft wissenschaftliche Meldungen mit ein wenig mehr Skepsis. Denn die Wissenschaft ist in erster Linie ein gesellschaftlicher Konsens; in zweiter Linie eine Möglichkeit, Karriere zu machen; in dritter Linie die Lieblingsbeschäftigung von Wissenschaftlern. Die objektive Wahrheit bleibt da manchmal auf der Strecke oder wird von Mythen eingehüllt und vernebelt. […]

Den ganzen Beitrag lesen »