Mitteilungen und Aktuelles

Das Phantom im Atom

von Johann Marinsek

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Das “Standardmodell” des Atoms besteht aus einem Kern von Protonen und Neutronen, der von Elektronenorbitalen umgeben ist. Mit diesem Modell lassen sich viele Phänomene der Atomphysik numerisch erklären. Eine durchgehende kausale Erklärung der Prozesse wird nicht geboten. Ist das Atommodell der Natur nachgebildet oder bloße Chimäre wie das Ptolemäische Modell des Kosmos? Bekanntlich konnte Ptolemäus die sichtbaren Planetenbahnen erklären, sein Modell hat aber mit der Realität nichts zu tun.

Im folgenden wird der Nachweis erbracht, dass weder das Atommodell von Bohr noch sein Nachfolgemodell dem natürlichen Aufbau des Atoms entsprechen kann, dass reihenweise kausale Erklärungen fehlen, dass nicht mit physikalischen Entitäten gearbeitet wird, sondern mit Phantomen. Danach entwickle ich meine eigenen Vorstellungen und baue die Äthertheorie von Simhony aus, als Alternative zu den gängigen Modellen der Quantenphysik, die nichts erklären und voller Widersprüche sind.

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Das Schwarze Loch in den Köpfen der Physiker

Im Kernforschungszentrum CERN wurde laut Mitteilung der dort tätigen Physiker der Urknall simuliert. Dabei könnte, so die Furcht der Journalisten, ein Schwarzes Loch entstehen, das die Erde auffrisst. Darüber habe ich schon im Januar 2000 im P.M.Magazin geschrieben: Ein winziges Teilchen, das die Erde frisst.

Durch das Experiment entsteht tatsächlich ein Schwarzes Loch, und zwar im Budget der daran beteiligten Länder. Mehr noch: Ein solches Experiment ist nur möglich, weil die Hirne der Physiker offenbar aus Schwarzen Löchern bestehen. Aber wer nimmt schon P.M. ernst! 

Jetzt hat sich ein etablierter Physiker ebenfalls gegen diese Steuergeldverschwendung ausgesprochen. Ernst Peter Fischer studierte Mathematik, Physik und Biologie und promovierte 1977 am “California Institute of Technology” in Pasadena, USA. Heute ist er Professor für Wissenschaftsgeschichte an der Universität in Konstanz. Er schreibt auch populäre Artikel, was ihn für seine Kollegen von vornherein verdächtig macht. In seinem Blog meint er unter anderem:

Es ist schon komisch – erst bekommt man am LHC am CERN den Stromfluß nicht in den Griff und produziert einen technischen Kurzschluß. Dann bekommt man gleich den Anfang der Welt in den Griff und produziert einen geistigen Kurzschluß. … Offenbar lassen sich die Leute mit dem Urknall beeindrucken, selbst wenn ihnen Schwarze Löcher Angst machen. Mit dem Urknall macht man sich so wichtig wie die Hirnforscher mit der albernen Debatte über Willensfreiheit. … Wer den Anfang der Welt mit einem Knall erklärt, hat einen. Die Leute am CERN haben ihn sogar freiwillig.”

Eine ausführliche Darstellung der Gründe, die gegen den Urknall sprechen, finden Sie auf meiner Webseite hier.

Die Kommentare zu Professor Fischers Blog unterstützen ihn weitgehend. Seine Kritiker dagegen verzapfen, wie nicht anders zu erwarten, so schrecklichen Unsinn, dass eine solche Kritik exemplarisch wiedergegeben werden soll. Ein gewisser Jörg Rings, Physiker am Forschungszentrum Jülich, schreibt einleitend:

“… Ihre Posts von gestern und heute zum CERN sind eine bodenlose Frechheit.
Mir steht der Mund offen …

Mit offenem Mund behauptet Herr Rings nun:

Zwei “multi-purpose”-Experimente, nämlich ATLAS und CMS, werden generell nach dem Higgs-Boson suchen, das man erwartet.”

Na also, die Jagd nach dem Phantom geht weiter! Zur Information: Das Higgs-Boson ist so eine Art Erlöserteilchen, das alles erklären soll. Bereits in den frühen Achtzigerjahren wurde es im Kernzertrümmerer DESY in Hamburg gesichtet. 1990 trug man es zu Grabe, doch Forscher an einem der Kernzertrümmerer in CERN haben “Gottes Teilchen” (ein Ausdruck des Nobelpreisträgers Leon Ledermann, allerdings für das Neutrino) zehn Jahre später wieder gesichtet. Aus Tausenden von “events” (Teilchenbahnen) erwählten sie drei, die unter Umständen eventuell vielleicht bei sehr großzügiger Interpretation als Hinweise auf das flüchtige Teilchen gedeutet werden könnten. Entdeckt wurden die Spuren durch ein Computerprogramm mit dem bezeichnenden Namen BEHOLD, was ein Bibelwort ist und auf Deutsch “Siehe!” bedeutet. Noch bezeichnender: Die “Entdeckung” geschah kurz vor der beschlossenen Schließung des Beschleunigers  – und diese Schließung wurde im Anschluss an die “Entdeckung” aufgehoben.

Gründe dafür, dass das Higgs-Boson (Hauptgrund für die immens teuren Experimente der Teilchenforscher) nicht existieren kann, finden Sie hier.

Mit immer noch offenem Mund verbreitet Herr Rings nun weitere Mythen:

Eine realistische Erwartung wäre es, leichte supersymmetrische Teilchen zu finden. Da diese auch ein Kandidat für Dunkle Materie sind – die immerhin den weitaus größten Anteil aller Materie überhaupt ausmacht – ist dies eine spannende Aussicht.”

Zum Unsinn der “Dunkeln Materie” siehe die folgenden Beiträge im P.M.Magazin:
Dunkle Materie ist ein Rechenfehler
Dunkle Materie im All – brauchen wir die?
Beschleunigt das Weltall wirklich?

Aber die Experimente am CERN sollen ja noch viel mehr erforschen:

ALICE wird das Quark-Gluon-Plasma untersuchen. Ihnen (Herrn Professor Fischer) ist nicht aufgefallen, dass es die Presse ist, die das als Urknall-Simulation verkauft.” 

Bezeichnend die Namenswahl: Alice im Wunderland fiel bei ihrem Schöpfer Lewis Carroll bekanntlich in ein Kaninchenloch, die viktorianische Version eines Schwarzen Lochs. Und Herrn Rings scheint nicht aufgefallen zu sein, das Journalisten nur das wiedergeben können, was ihnen von den Wissenschaftlern gesagt wurde oder in deren Presse-Aussendung stand. 

Fazit:

Die kolossal teuren Laboratorien der Teilchenphysik sind Monumente einer egoistischen, autokratischen Nutzlosigkeit, vergleichbar allenfalls dem Bau der Pyramiden durch die Pharaonen.” Das schrieb der SPIEGEL – 1984!

Noch besser folgendes Zitat:

Das Quark-Gluonen-Plasma wäre ein neues und aufregendes Spielzeug für die Physiker.” Das schrieb das renommierte Wissenschaftsblatt “Science” anlässlich des gleichen Experiments im Jahr 2000.

Und dafür zahlen wir!

Peter Ripota

Was einen guten Quantenphysiker ausmacht

Während ich abends sinnierend auf der Terrasse sitze, beobachte ich das faszinierende Treiben der Glühwürmchen. Ich sehe sie ungefähr eine Sekunde lang, dann sind sie wieder für eine Sekunde verschwunden. Mit einiger Mühe kann ich die Bahn eines Würmchens während der Dunkelphase rekonstruieren und manchmal auch vorausberechnen.

Ich bin ein schlechter Quantenphysiker. Denn soeben habe ich Dinge angenommen, die zwar jeder gesunde, normale, vernünftige und mit der Wirklichkeit zurecht kommende Mensch auch akzeptiert, nicht aber ein Quantenphysiker: Ich nahm an, dass die Würmchen in der Zeit, da ich sie nicht sehe, tatsächlich weiter existieren. Und dass sie in dieser Zeit eine eindeutige Flugbahn besitzen. Wie kann ein Mensch nur so verquer denken!

Als echter Quantenphysiker muss ich vielmehr annehmen, dass

(a) die Würmchen keine Bahn besitzen, wenn ich sie nicht sehe, und, als Übersteigerung:

(b) in dieser Zeit gar nicht existieren. Oder, wie es Albert Einstein mal ironisch-drastisch ausdrückte:

Wenn ich den Mond nicht sehe, dann existiert er auch nicht.

So jedenfalls sah Niels Bohr die Sache, der Ober-Guru und selbst ernannte Philosoph der Quantenphysik, vor dem alle in die Knie gingen. Und wenn er wieder eines seiner unsäglichen Bonmots von sich gab (Beispiel: Das Gegenteil einer großen Wahrheit ist wieder eine große Wahrheit), dann jubelte die Welt und nahm die Worte dankbar auf. So wie Friedrich von Weizsäcker, als er einst Bohr besucht und ihn, wie üblich, nicht verstanden hatte. Anstelle anzunehmen, Bohr, der Papst der Quantenphysik, hätte möglicherweise gar nichts Großartiges geäußert, quälte sich Weizsäcker “in endlosen einsamen Spaziergängen” damit ab herauszufinden, wie jemand denken und argumentieren müsse, um Bohr Recht zu geben. Da hat’s die katholische Kirche leichter. Deren Papst ist per Dekret unfehlbar.

Peter Ripota

Quantenphysik – die genaueste Theorie der Welt?

Richard Feynman war es wohl, der aller Welt stolz verkündete: Die Quantenphysik ist die allergenaueste aller physikalischen Theorien. Indes: Das ist einer der großen Mythen, der immer wieder verbreitet wird. Tatsache ist: Die Quantenphysik liegt in einigen Bereichen nicht nur um ein paar Prozentpunkte falsch; ja, sie liegt, wie im Bereich der Heisenbergschen Unschärfe, nicht nur um einige Zehnerpotenzen falsch; nein, in einem wichtigen Gebiet liegt sie unendlich falsch. Wollen Sie wissen, warum?

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Vortrag von Prof. Hartwig Thim bei der Österreichischen Physikalischen Gesellschaft

Prof. Hartwig Thim wird anlässlich der Konferenz 2009 der Österreichischen Physikalisch Gesellschaft einen Vortrag halten:

Datum: 03.09.09
Uhrzeit: 17:30 Uhr
Ort: Raum HSB2, Universität Innsbruck

 Abstract:

Spooky Action” is a well known phenomenon in car engines  

Einstein had claimed that simultaneity of actions at distant positions is impossible due to the finite speed of light. However, Zeilinger and Salart et al. have shown that entanglement enables photons to transmit information at speeds much higher than the speed of light. Einstein called entanglement “spooky action at a distance”. Ives did not agree with this and showed in 1939 that information can travel faster than light using a double Fizeau toothed wheel.

A camshaft in a car engine is, in principle, functioning the same way as it switches several valves distributed along the camshaft at well defined times. Synchronization is entirely mechanical and instantaneous or, in Einstein’s words, spooky action at a finite distance occurs. It can, in fact, be made so fast that even the one-way speed of light can be and has indeed been measured this way. 

This talk will be held on Thursday, September 3, 2009 at 5.30 p.m. in Room HSB2, University of Innsbruck
see: http://oepg2009.uibk.ac.at/

Hartwig W. Thim, Life Senior Member, IEEE, Member of OePG and OeVE Microelectronics Institute,
Johannes Kepler University, Altenbergerstrasse 69, A – 4040 Linz, Austria
hartwig.thim@jku.at
http://www.ime.jku.at