Mitteilungen und Aktuelles

Peter Herzig zum Sagnac-Effekt

Beim Licht, so habe ich Ihnen geschrieben, kann es gemäß Versuch Michelson- Morley keinen Doppler-Effekt geben, weil dieser ein Medium voraussetzt, welches beim Sender UND beim Empfänger dieselbe, konstante Wellen-Geschwindigkeit festlegt (Postulat Einstein). Gemäss Herrn Prof. Harald Lesch, Univ.-Sternwarte München, gibt es beim Sternenlicht nicht nur die bekannte spektrale Rot-, sondern bei Doppelsternen auch eine Blauverschiebung. Diese habe ich mangels Medium als eine Frequenzänderung durch eine Geschwindigkeitsänderung des Lichtes beim Empfänger begründet (häufige Verwechslung von Änderung der Wellenlänge beim bewegten Sender durch die konstante Wellen-Ausbreitungs- Geschwindigkeit in einem Medium [Dehnen und Stauchen] … mit einer Änderung der Frequenz beim Empfänger durch eine veränderte Relativgeschwindigkeit der Wellen zum Empfänger ohne Ausbreitung-Medium [Amplituden treffen unterschiedlich schnell beim Empfänger ein]).

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Den Ruin der Relativitätstheorie will die etablierte Physik auf keinen Fall anerkennen

Die beiden Relativitätstheorien sind wahrscheinlich die einzigen Theorien der Physik, deren wahren Zustand man erst über eine Literaturrecherche in Erfahrung bringen kann. Hat man diesen Arbeitsschritt erfolgreich hinter sich, dann versteht man einige Dinge etwas besser und etwas anders.

Selbstverständlich sind die Relativisten selbst die ersten, die die wahre Beschaffenheit ihrer Theorien kennen. Selbstverständlich kennen ihre Groß-Koryphäen auch die Existenz und die Qualität der vernichtenden Kritik. Irgendwann im Jahre 1922 haben sie jedoch den Beschluß gefaßt, den offenkundigen Ruin ihrer Theorie auf keinen Fall anzuerkennen. Seither organisieren sie unter Einsatz aller ihrer sozialen Macht in den akademischen und außerakademischen Strukturen und Medien ein Schutz- und Unterdrückungssystem für die Theorie und zur Abwehr jeglicher öffentlichen Zweifel und Kritik. Mit der sicheren Etablierung ihrer Deutungshoheit und der erfolgreichen Ausschaltung jeglicher Gegenstimmen ist es ihnen bis zum heutigen Tage gelungen, eine glänzende Fassade vor der Ruine ihrer Theorie aufrechtzuerhalten und die Öffentlichkeit zur Devotion und gläubigen Anerkennung zu zwingen. Ihr ganzes Streben ist seither natürlicherweise und folgerichtig darauf gerichtet,

(1) die Theorie in der Öffentlichkeit zur größten wissenschaftlichen Offenbarung des vergangenen Jahrhunderts zu stilisieren;

(2) dem Urheber der Theorie den Glorienschein des neuen Weltweisen und eines neuen Kopernikus-Galilei-Newton zu verpassen und darauf einen nützlichen Personenkult zu begründen

(3) alle Kritik gegen die Theorie zu unterdrücken, zu verleugnen und zu verleumden, damit nicht die Gefahr entsteht, daß irgendjemand diese Kritik liest und ernst nimmt;

(4) sofern die Kritik bekanntgeworden ist und nicht mehr verleugnet werden kann, muß der Öffentlichkeit versichert werden, alles sei bekannt und bereits seit langem widerlegt;

(5) um die Leute von irgendwelchen eigenen kritischen Gedankengängen abzuhalten, muß man ihnen ihren Verstand schlechtmachen, als „sogenannten gesunden“ Menschenverstand verleumden, der nicht ausreicht, eine so hehre Theorie zu erfassen und zu kritisieren;

(6) zu demselben Effekt muß man alle Kritiker pauschal als dumm oder bösartig verleumden, damit diejenigen, die kritische Gedanken hegen, es sich dreimal überlegen, ihre Gedanken zu äußern, um nicht solchen Schimpf auf sich selbst zu ziehen;

(7) um allen kritischen Geistern das Selbstvertrauen zu untergraben, damit sie irgendwelche Kritik der Theorie möglichst schon durch Selbstzensur im eigenen Kopf unterdrücken, muß man durch Propagierung und Popularisierung der Theorie in alle fachfernen Tätigkeitsfelder der Gesellschaft den Eindruck der allumfassenden Durchsetzung und Akzeptanz der Theorie erwecken, so daß ein potentieller Kritiker sich selbst wie ein armer, vereinzelter Irrer vorkommt und lieber das Maul hält;

(8) zu diesem Zweck ist es auch nicht schlecht, das Märchen zu verbreiten, man könnte die Theorie nur mit gewaltigen Mathematik-kenntnissen verstehen, und daß überhaupt nur drei Leute oder ein Dutzend Leute die Theorie begriffen haben;

(9) unabhängig davon muß man frühzeitig schon die Jugend in der Schule indoktrinieren, damit sie positiv gestimmt sind, wenn sie später von der Theorie hört, und die Theorie schon rein instinktiv für ganz unbezweifelbar richtig hält, im Duktus der oft verwendeten Formel „ … wie Einstein uns lehrt“.

So gewinnt man allmählich ein Verständnis für die merkwürdigen Vorgänge in der theoretischen Physik und kommt, wenn man ehrlich ist, um die Erkenntnis nicht herum, daß die Öffentlichkeit von den Physikern unter tatkräftiger Mithilfe der anderen Naturwissenschaften nach allen Regeln der Kunst grandios belogen und betrogen wird. Zu diesem Schluß kommen manche Kritiker seit 1920; viele Kritiker sehen zwar den Tatbestand, scheuen aber aus Loyalität die klaren Worte, die sich auch gegen ihre Kollegen richten würden, mit denen sie sonst manches verbindet.

Mehrfach benutzen die Kritiker die Betrügergeschichte aus Andersens Märchen von „Des Kaisers neuen Kleidern“ als Metapher für die Geschichte der Speziellen Relativitätstheorie seit ca. 1922. Gehrcke hat die Durchsetzung der Theorie eine „Massensuggestion“ genannt.

Galeczki / Marquardt nennen ihre Kritik ein „ Requiem für die Spezielle Relativität“. Der Widerspruch zwischen dem Zusammenbruch der Theorie und der andauernden öffentlichen Verherrlichung der Theorie und ihres Urhebers wird von den meisten Kritikern gesehen und auf die unterschiedlichsten Formeln gebracht.

G.O. Mueller
Aus der Dokumentation Über die absolute Größe der Speziellen Relativitätstheorie” – Kapitel 1 – Einleitung

Peter Ripota: Lorentzkontraktion

Leute, ist denn das so schwer mit dem Begreifen der Raumstauchung alias Lorentz-Fitzgerald-Kontraktion? Nach ein bisschen Recherche im Internet ergibt sich ein klares Bild, nämlich:

(1) Die Lorentz-Fitzgerald-Kontraktion ist real, kann aber nicht gemessen werden.

(2) Die Lorentz-Fitzgerald-Kontraktion ist fiktiv, kann aber unter Umständen gemessen werden.

(3) Die Lorentz-Fitzgerald-Kontraktion kann niemals gemessen werden, weil uns eine gütige Natur davor bewahrt, Einstein zu widerlegen.

(4) Die Lorentz-Fitzgerald-Kontraktion geschieht um den Faktor “gamma” (= Wurzel aus 1 – (v/c)²).

(5) Der Faktor der Lorentz-Fitzgerald-Kontraktion ist größer als gamma.

(6) Der Faktor der Lorentz-Fitzgerald-Kontraktion ist kleiner als gamma.

(7) Der Faktor der Lorentz-Fitzgerald-Kontraktion ist gleich 1.

(8) Der Faktor der Lorentz-Fitzgerald-Kontraktion ist mal kleiner, mal größer, mal gleich, mal überhaupt nicht gleich gamma. Es hängt vom Standpunkt ab.

(9) Ein Experiment stellte fest, dass es keine Lorentz-Fitzgerald-Kontraktion gibt.

(10) Eine Neu-Interpretation des gleichen Experiments stellte fest, dass es sehr wohl eine Lorentz-Fitzgerald-Kontraktion gibt, vorausgesetzt, die Atome des Maßstabs verbiegen sich elliptisch.

Usw. Alle Erkenntnisse stammen aus der Fachliteratur, auf die ich im Einzelnen nur sporadisch eingehen möchte. Verwirrt? Wie sagte doch die Schwarze Königin zu Alice im Wunderland:

“Du magst das Unsinn nennen” sagte die Schwarze Königin. “Aber ich habe schon Unsinn gehört, dagegen ist das so logisch wie das Einmaleins.”

Konkret:

Es begann mit James Terrell vom Los Alamos Scientific Laboratory, der bereits 1959 zeigte, dass sich ein Meterstab bei hohen Geschwindigkeiten nicht verkürzt, nur scheinbar verdreht. Die Lorentzkontraktion bleibt unsichtbar. Stimmt nicht, behauptete C. W. Sherwin von der Universität von Illinois in Urbana 1961: Die Lorentzkontraktion ist sichtbar. Delbert Larson dagegen, ein Designer für den “Superconducting Supercollider”, interpretiert das Experiment von Sherwin dahingehend, dass eine Lorentzkontraktion nicht sichtbar ist, ja nicht einmal existiert (Es sind die gleichen Daten!). Ganz anders Hsiao-Bai Ai vom Institut für Kernforschung in Shanghai: Der direkte Nachweis der Lorentzkontraktion ist möglich (so der Titel seines Artikels). Unsinn, meint A. Gamba 1966: Niemand wird je die Lorentzkontraktion beobachten. Quatsch, meint Robert D. Klauber von der Universität in Fairfield, Iowa. Natürlich kann man sie sehen, aber nicht messen (oder war es umgekehrt?). Allerdings: Das Ausmaß der Lorentzkontraktion ist anhängig vom Standpunkt des Betrachters. Je nachdem, wo der Beobachter steht, sieht er den Meterstab kürzer, gleich lang oder länger. Es hängt außerdem davon ab, wie die Uhren synchronisiert werden, auch das ist ziemlich willkürlich.

Stellen Sie sich diese Situation mal anschaulich vor. Sie hocken ganz friedlich am Tresen Ihrer Lieblingsbar, und plötzlich kommt so ein Kerl daher und macht Stunk. Er provoziert Sie, wie auch immer. Doch Sie lassen sich nicht einschüchtern und behaupten kühn, Sie könnten ihn mit dem kleinen Finger Ihrer linken Hand in die Luft heben. Er lacht sich kaputt, aber sie sagen, Sie müssten nur “den Standpunkt wechseln“. Sie gehen also ein halbes Mal um ihn herum, setzen sich noch eine Brille auf (möglichst eine in rosa) – und schwupp, schon ist der Kerl so leicht, dass Sie ihn ohne weiteres mit dem kleinen Finger hochheben können. Ein Wunder? Aber nein: Relativitätstheorie!

Zum Abschluss das Zitat des Jahrhunderts, diesmal von den eher unbekannten Physikern Bernhard Rothenstein und Ioan Damian von der Politehnica Universität in Rumänien:

Die Realität der Lorentzkontraktion ist das Ergebnis der Tatsache, dass die Natur uns vor Ergebnissen schützt, die das heilige Prinzip der Relativität verletzen.”

Um das zu begreifen, hilft am besten noch ein Zitat aus Alice im Wunderland:

Alice: “Etwas Unmögliches kann man nicht glauben.” Darauf die Weiße Königin: “In deinem Alter habe ich täglich eine halbe Stunde darauf verwendet. Zuzeiten habe ich vor dem Frühstück bereits bis zu sechs unmögliche Dinge geglaubt.”

Tun Sie’s ihr nach, dann begreifen Sie’s. Vielleicht. Wenn nicht, dann lesen Sie Harry Potter.

Peter Ripota

Der eigentliche Skandal: Unterdrückung der Korrektur

„Daß es in der Wissenschaft immer Skandale gegeben hat und geben wird, darf indes niemanden überraschen. Nach Popper ist die Falsifizierbarkeit der Wissenschaft eines ihrer wesentlichen Merkmale. Der eigentliche Skandal liegt demgemäß nicht in der Falschheit der Aussagen, sondern in der Unterdrückung ihrer Korrektur.“ 

Georg Galeczki / Peter Marquardt
Requiem für die Spezielle Relativität, 1997, S. 22

Begründung der relativistischen Effekte

Angesichts der völligen Uneinigkeit der Autoren über Anschein oder Realität der Effekte bleibt nur die genaue Prüfung ihrer Herleitung in der Theorie. Damit befindet sich der mißtrauische Leser im Zentrum des Problems.

Die Theorie nimmt ihren Anlaß aus angeblich vorliegenden Befunden von Experimenten, vor allem aus dem Michelson-Morley-Versuch: eine Nachprüfung ergibt jedoch ganz andere Befunde. Die Theorie stellt als Voraussetzungen starke Behauptungen über Sachverhalte auf: sie kann diese Behauptungen nicht beweisen, nicht einmal die Wahrscheinlichkeit der Behauptungen plausibel machen. 

Aus den angeblichen Befunden und den aufgestellten Behauptungen entwickelt die Theorie Schlußfolgerungen: dabei macht sie Fehler, überwiegend zweierlei Art, nämlich zirkuläre Beweisgänge (die also das zu Beweisende bereits in den Voraussetzungen enthalten und deshalb nichts beweisen) und widersprüchliche Aussagen. 

Auf die Frage nach Beobachtungen und experimentellen Befunden, die die Behauptungen und Schlüsse der Theorie beweisen, führen die Vertreter der Theorie Experimente an, deren Ergebnisse verschiedene Mängel aufweisen: entweder sind die Ergebnisse aus reinem Wunschdenken entsprungen und manipuliert, oder die Interpretation der Ergebnisse ist unklar und kontrovers, oder die Ergebnisse haben mit den Behauptungen der Theorie nichts zu tun, oder die Ergebnisse können ohne die Theorie auf verschiedene Weisen erklärt werden und stützen nicht nur eine einzige der möglichen Erklärungen. 

Nach Entdeckung dieser Sachverhalte weiß der Leser, daß das Selbstverständnis der Relativisten reine Propaganda ist und die euphorische Wahrnehmung der Theorie in der Öffentlichkeit jeder Grundlage entbehrt. Der eklatante Widerspruch zwischen der rauschenden Propaganda und den alarmierenden Befunden an den Fundamenten der Theorie ist eine Herausforderung für jeden halbwegs intelligenten Menschen. Die Sache verspricht interessanter zu werden als gedacht.

G.O. Mueller

Aus der Dokumentation Über die absolute Größe der Speziellen Relativitätstheorie” – Kapitel 1 – Einleitung (S. 4)

Vortrag von Prof. Hartwig Thim bei der Österreichischen Physikalischen Gesellschaft

Prof. Hartwig Thim wird anlässlich der Konferenz 2009 der Österreichischen Physikalisch Gesellschaft einen Vortrag halten:

Datum: 03.09.09
Uhrzeit: 17:30 Uhr
Ort: Raum HSB2, Universität Innsbruck

 Abstract:

Spooky Action” is a well known phenomenon in car engines  

Einstein had claimed that simultaneity of actions at distant positions is impossible due to the finite speed of light. However, Zeilinger and Salart et al. have shown that entanglement enables photons to transmit information at speeds much higher than the speed of light. Einstein called entanglement “spooky action at a distance”. Ives did not agree with this and showed in 1939 that information can travel faster than light using a double Fizeau toothed wheel.

A camshaft in a car engine is, in principle, functioning the same way as it switches several valves distributed along the camshaft at well defined times. Synchronization is entirely mechanical and instantaneous or, in Einstein’s words, spooky action at a finite distance occurs. It can, in fact, be made so fast that even the one-way speed of light can be and has indeed been measured this way. 

This talk will be held on Thursday, September 3, 2009 at 5.30 p.m. in Room HSB2, University of Innsbruck
see: http://oepg2009.uibk.ac.at/

Hartwig W. Thim, Life Senior Member, IEEE, Member of OePG and OeVE Microelectronics Institute,
Johannes Kepler University, Altenbergerstrasse 69, A – 4040 Linz, Austria
hartwig.thim@jku.at
http://www.ime.jku.at

Herleitung der konstanten Lichtgeschwindigkeit für alle Beobachter unter Voraussetzung der Lorentztransformation

von Wolfgang Engelhardt,
ehemaliger Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Garching

Gegeben sei eine ebene Welle, die sich in x – Richtung ausbreitet und durch folgenden mathematischen Ausdruck beschrieben wird: 

A = Acos (k x – ω t)

Die Wellenlänge ist λ = 2π/k  und die Frequenz ist ν = ω/2π. Wenn man den Punkt maximaler Amplitude markieren will, muss man das Argument des Kosinus (Phase) zu Null setzen: k x = ωt. Man erhält einen Ausdruck für die Geschwindigkeit, mit der sich dieser Punkt fortbewegt:

x / t = ω / k

Diesen Ausdruck nennt man „Phasengeschwindigkeit”. Im Falle von Schall ist sie die Schallgeschwindigkeit gegenüber Luft, mit der sich die Welle ausbreitet. Im Falle von Licht ist sie die Lichtgeschwindigkeit gegenüber dem Medium, in dem sich das Licht ausbreitet. Früher nannte man dieses Medium „Äther”. Einstein nannte es “das ruhende System K”, später (ab 1920) nannte er es auch wieder Äther. Heute nennen wir es Vakuum, Raum oder ebenfalls wieder Äther. Man hat sich angewöhnt, die Phasengeschwindigkeit des Lichts, also den Quotienten ω / k, mit c zu bezeichnen. Einstein verwendete V

Betrachtet man eine ebene Welle von einem System aus, welches sich gegenüber dem x-System mit der Geschwindigkeit v  bewegt, so wollen wir alle Größen mit einem Strich versehen, um sie unterscheiden zu können:   

A = Acos (k’ x’ – ω’ t’)

Die Amplitude kriegt aber keinen Strich, denn es soll sich ja um dieselbe Welle handeln, die nur von einem anderen System aus betrachtet wird. Der Punkt konstanter Amplitude breitet sich definitionsgemäß mit der Geschwindigkeit 

x’/ t’= ω’/ k’

aus. Wenn die Galilei-Transformation gilt, haben wir 

x’ = x –  v t     und      t’ = t

Setzt man oben ein, so erhält man für die Phasengeschwindigkeit im gestrichenen System: 

ω’ / k’ = (x – v t ) / t = x / t –  v = ω / k – v

In der üblichen Nomenklatur heißt das  c’ = c – v

Verwendet man dagegen die Lorentz-Transformation, bei der nicht nur die Ortskoordinate, sondern auch die Zeit transformiert wird:

x’ = γ (x – v t)    und    t’ = γ (t – x v k / ω)

(ich habe statt c den Quotienten ω / k geschrieben), so erhält man für die Phasen-geschwindigkeit im gestrichenen System: 

ω’ / k’ = ( x – v t ) / ( t – x v k/ ω)

Der γ -Faktor wurde weggelassen, weil er sich herauskürzt.  Setzt man nun wieder x =  ω t / k, so erhält man

ω’ / k’ = ( ω / k – v) / (1- v k / ω) = ω / k     oder    c’ = c.

Die Anwendung der Lorentz-Transformation erzwingt also, dass ein und dieselbe Lichtwelle von jedem bewegten System aus betrachtet die Phasengeschwindigkeit c besitzt. Umgekehrt kann man dies postulieren und damit die Lorentz-Transformation ableiten, so wie es Voigt getan hat *). Bemerkenswert ist dabei, dass sich Voigt ganz allgemein auf die „Oscillationen eines elastischen incompressibeln Mediums” bezog, seine Theorie also für Licht und Schall in gleicher Weise anwendbar sein müsste. In der Akustik wurde sie aber nicht aufgegriffen, während Einstein sie als „Lorentz-Transformation” in Anwendung auf das Licht übernommen hat. Er behauptete sogar, die Transformation aus seinen Postulaten abgeleitet zu haben (was jedoch nicht stimmt). Also muss er – obwohl das schwer vorstellbar ist – durchaus geglaubt haben, dass die Lichtgeschwindigkeit von jedem wie immer bewegten Betrachter aus gesehen gleich c ist.

______________________

*)  W. Voigt, Ueber das Doppler´sche Princip, Nachrichten von der Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften und der Georg-Augusts-Universität zu Göttingen, No. 2, 10. März 1887

Beiträge zu Relativitätstheorie und Elektrodynamik

von Wolfgang Engelhardt,
ehemaliger Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Garching

1) Der relativistische Dopplereffekt und das Relativitätsprinzip
    
Apeiron, Vol. 10, No. 4, October 2003, pp. 29 – 49                   

Die Frequenzverschiebungen, welche der ‘relativistische´ Dopplereffekt vorhersagt, werden im Photonenbild des Lichts hergeleitet. Es stellt sich heraus, dass die Resultate im Allgemeinen nicht ausschließlich von der Relativgeschwindigkeit zwischen Quelle und Beobachter abhängen. In dieser Hinsicht ist der relativistische Dopplereffekt nicht unterschieden vom klassischen Dopplereffekt, wo die Frequenzverschiebungen ebenfalls unterschiedlich sind, je nachdem ob sich die Schallquelle oder der Detektor bewegt. Die ‘relativistischen´ Formeln für die beiden Fälle sind durch Experimente bestätigt und in vielen Lehrbüchern beschrieben worden. Es wurde jedoch nicht erkannt, dass diese Formeln mit Einsteins verallgemeinertem Relativitätsprinzip im Widerstreit liegen.

Schlüsselwörter: Relativität, Dopplereffekt, stellare Aberration

 

2) Über die relativistische Transformation elektromagnetischer Felder
     Apeiron, Vol. 11, No. 2, April 2004, pp. 309 – 326             

Durch Untersuchung der Bewegung einer Punktladung in einem elektrostatischen und in einem magnetostatischen Feld wird gezeigt, dass die relativistische Transformation elektromagnetischer Felder zu widersprüchlichen Resultaten führt. Die Notwendigkeit, eine „Elektrodynamik für bewegte Materie” zu entwickeln, wird als eine dringliche Aufgabe hervorgehoben. 

Schlüsselwörter: Klassische Elektrodynamik, Lorentz-Transformation, Spezielle  Relativität
 


3)  Eichinvarianz in der klassischen Elektrodynamik
      Annales de la Fondation Louis de Broglie, Vol 30, no 2, 2005, pp.157 – 178,       

Das Konzept der Eichinvarianz in der klassischen Elektrodynamik nimmt stillschweigend an, dass Maxwells Gleichungen eindeutige Lösungen besitzen. Indem wir jedoch das Feld eines bewegten Teilchens sowohl in Lorenz als auch in Coulomb Eichung, und schließlich direkt aus den Feldgleichungen berechnen, erhalten wir mehrdeutige, widersprüchliche Lösungen. Wir schließen daraus, dass die stillschweigende Annahme der Eindeutigkeit nicht gerechtfertigt ist. Die Ursache für dieses Problem wird auf die inhomogenen Wellengleichungen zurückgeführt, welche die propagierenden Felder mit deren Quellen zur selben Zeit verknüpfen.

P.A.C.S.: 03.50.De; 11.15.-q; 41.20.-q; 41.60.-m

 

4) Instantane Wechselwirkung zwischen geladenen Teilchen
     
arXiv.org – Nov. 2005 – Cornell University Library     

Von diesem Artikel wurde anonym eine russische Übersetzung angefertigt, die unter folgender Adresse zu finden ist: http://www.chronos.msu.ru/RREPORTS/engelhardt_mgnovennoye.pdf

Die Wechselwirkung zwischen geladenen Teilchen vermittels quasistationärer Felder muss instantan erfolgen; wenn nicht, ergäbe sich eine Verletzung des Energiesatzes. Als Konsequenz hieraus folgt, dass sowohl Energie als auch Information über makroskopische Distanzen hinweg instantan übertragen werden können, wenn man sich der quasistationären Felder bedient, deren Existenz durch Maxwells Gleichungen vorhergesagt wird.

Schlüsselwörter: Klassische Elektrodynamik, Quasistationäre elektromagnetische Felder,  Übertragung von Information

 

5) Zur Lösung des Maxwellschen Systems von Gleichungen erster Ordnung
     arXiv.org – Apr. 2006 – Cornell University Library

Bei einem Versuch, Maxwells System von Gleichungen erster Ordnung unter Vorgabe eines Anfangszustandes zu lösen, wird gefunden, dass sich keine konsistente Lösung errechnen lässt, die von der zeitlichen Entwicklung der Quellen abhängt. Die wohlbekannten retardierten Lösungen der Gleichungen zweiter Ordnung, die auf der Einführung von Potentialen beruhen, stellen sich als widersprüchlich zu einer direkten Lösung des Systems erster Ordnung heraus.

P.A.C.S.: 03.50.De

  

6) Eine Bemerkung zur Konstanz der Lichtgeschwindigkeit
     Blog Ekkehard Friebe

In diesem nebenbei entstandenen Aufsatz aus dem Jahr 2001, der nie bis zur Veröffentlichungsreife ausgearbeitet wurde, habe ich versucht, eine Antwort auf die Frage zu finden, weshalb Pound und Rebka in ihrem berühmten Mössbauer – Experiment nur den einfachen Effekt gefunden haben, während die ART den doppelten vorhersagt (Uhren gehen „oben” schneller und Photonen gewinnen Energie beim „Fallen”). Die Antwort scheint darin zu liegen, dass die Lichtgeschwindigkeit nicht konstant, sondern eine Funktion des Gravitationspotentials ist. Ursprünglich hatte Einstein dies auch angenommen.

 

Ansprache an das Bundesministerium für Bildung und Forschung

Unter Bezugnahme auf die Auskunft, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung 2007 erteilt wurde, hat Frau Jocelyne Lopez am 15.07.09 folgende E-Mail an Prof. Dr. Jürgen Richter gesandt, Mitarbeiter der Bundesministerin Dr. Annette Schavan:

Von Jocelyne Lopez
An Prof. Dr. Jürgen Richter
Datum: 15.07.09
Betr.: Spezielle Relativitätstheorie

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Richter,

mit Ihrer E-Mail vom 09.05.07 erteilten Sie mir nach mehreren Anfragen im Auftrag der Bundesministerin für Bildung und Forschung folgende Auskunft: „Die Beurteilung von Ergebnissen der wissenschaftlichen Forschung obliegt den Fachleuten und entsprechenden wissenschaftlichen Institutionen. Im Falle der Relativitätstheorie wäre dies z. B. das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik/Einstein-Institut in Potsdam-Golm.

Erfreulicherweise hat sich 2008 ein Austausch mit einem Mitarbeiter dieser Institution entwickelt, Dr. Markus Pössel, der eine wichtige Klärung über eine Kernaussage der Theorie gebracht hat: Der relativistische Effekt „Längenkontraktion“ ist nicht materiell, es handelt sich lediglich um einen Meßeffekt (Beobachtungseffekt), siehe hier:

„Die Laengenkontraktion geht nicht mit materiellen Veraenderungen des Koerpers einher;“

Dass der relativistische Effekt „Längenkontraktion“ – und folglich auch sein Pendant „Zeitdilatation“ – nur als Scheineffekte anzusehen sind ist übrigens auch von Albert Einstein selbst in seiner Speziellen Relativitätstheorie verankert (Zur Elektrodynamik bewegter Körper – Albert Einstein – 1905 – Seite 897):

„Wir sehen also, daß wir dem Begriffe der Gleichzeitigkeit keine absolute Bedeutung beimessen dürfen, sondern daß zwei Ereignisse, welche, von einem Koordinatensystem aus betrachtet, gleichzeitig sind, von einem relativ zu diesem System bewegten System aus betrachtet, nicht mehr als gleichzeitige Ereignisse aufzufassen sind.“

Daraus resultiert zwangsläufig, dass bei zwei zueinander bewegten Objekten weder der relativistische Effekt „Längenkontraktion“ noch der relativistische Effekt „Zeitdilatation“ sich in der physikalischen Realität auswirkt, was zum Beispiel im Falle des berühmten Zwillingsparadoxons dazu führt, dass keiner der beiden Zwillinge sich in Bewegungsrichtung verkürzt oder langsamer altert. Eine Verkürzung oder eine Verlangsamung des Alterns von lebenden Organismen bei absoluten oder relativen Bewegungen wurden auch nie messtechnisch bzw. experimentell festgestellt.

Jedoch wird die falsche Auslegung der Theorie, wonach der reisende Zwilling langsamer altert, nicht nur massiv in den Medien breitgetreten, sondern sie wird leider auch vom öffentlichen Bildungssystem tradiert, wie eine Stichprobe aus einem Lehrbuch es zum Beispiel dokumentiert:

„Über das Zwillingsparadoxon (es wird auch Uhrenparadoxon genannt) ist lange debattiert worden. Heutzutage akzeptieren fast alle Physiker die hier gegebene Interpretation. Lediglich einige Philosophen, Mathematiker und sogar ein oder zwei Physiker behaupten immer noch, daß beide Zwillinge auf dasselbe physikalische Alter kommen müssen. Der Autor dieses Buches ist so überzeugt von der Verlangsamung des Alterns bei Raumfahrern, wie er von irgend etwas in der Physik überzeugt ist.”
Jay Orear: “Physik”. München. Carl Hanser 1982/1985. S. 162.

Als naturwissenschaftlich interessierte Bürgerin – und als Steuerzahlerin – finde ich es völlig unverantwortlich, dass Generationen von Schülern und Studenten im öffentlichen Bildungssystem seit Jahrzehnten durch falsche Auslegungen der Theorie in die Irre geführt werden.

Ich wäre Ihnen sehr dankbar, sehr geehrter Herr Prof. Dr. Richter, wenn Sie mich darüber informieren würden, welche Maßnahmen das Bundesministerium für Bildung und Forschung einleiten kann, um die notwendigen Berichtigungen sowohl im öffentlichen Bildungssystem selbst als auch gegenüber den Medien zu veranlassen. Es handelt sich nämlich um ein Anliegen im Interesse der Allgemeinheit.

Mit freundlichen Grüßen
Jocelyne Lopez

Kopien an:

Frau Dr. Annette Schavan – Kontaktformular beim Deutschen Bundestag
http://www.bundestag.de/mdb/bio/s/schavan0.html

Frau Angela Merkel – Kontaktformular beim Deutschen Bundestag
http://www.bundestag.de/mdb/bio/M/merkean0.html

GFWP – Gesellschaft zur Förderung der wissenschaftlichen Physik e.V.
http://wissenschaftliche-physik.com/

Staatliche Entscheidungsträger vernachlässigen Verfassungsgebot

Ich beziehe mich auf den Offenen Brief der Forschungsgruppe G.O. Mueller an 200 Professoren der Universitäten Berlin und Dresden und auf Auszüge aus dem „Bonner Kommentar zum Grundgesetz“, die dort zitiert werden.

Das Grundgesetz Art. 5 § 3 „Wissenschaftsfreiheit” schreibt u.a. für den Staat als unmittelbar geltendes Recht vor:

  • das Gebot der meinungsneutralen Wissenschaftspflege
  • das Gebot der Nicht-Identifikation mit einer Theorie
  • die meinungsneutrale Wissenschaftspflege und ihre Vermittlung an die nächstfolgende Generation durch Bereitstellung von personellen, finanziellen und organisatorischen Mitteln zu ermöglichen und zu fördern.

Wo kann man feststellen, dass der Staat im Falle der Relativitätstheorie diese Gebote respektiert? Wo kann man feststellen, dass der Staat im Bildungssystem die meinungsneutrale Wissenschaftspflege ermöglicht, geschweige denn fördert?

  • Ist es nicht Identifikation mit einer Theorie, wenn der Staat 10 Mio Euro aus der Steuerkasse allein für die Feierlichkeiten im „Einstein-Jahr 2005” ausgibt, ohne je ein einziges Cent für die Vermittlung der Kritik dieser Theorie im Bildungssystem seit Jahrzehnten ausgegeben zu haben? Siehe z.B. hier.
  • Ist es meinungsneutrale Wissenschaftspflege und Vermittlung der Wissenschaft an die nächstfolgende Generation, wenn anlässlich der teueren Feierlichkeiten des Einstein-Jahrs die kritischen Einträge von 2 Bürgern (darunter vom Kritiker Christoph von Mettenheim) kommentarlos aus dem Gästebuch des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gelöscht wurden? Siehe z.B. hier.

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