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Das Schwarze Loch in den Köpfen der Physiker

Im Kernforschungszentrum CERN wurde laut Mitteilung der dort tätigen Physiker der Urknall simuliert. Dabei könnte, so die Furcht der Journalisten, ein Schwarzes Loch entstehen, das die Erde auffrisst. Darüber habe ich schon im Januar 2000 im P.M.Magazin geschrieben: Ein winziges Teilchen, das die Erde frisst.

Durch das Experiment entsteht tatsächlich ein Schwarzes Loch, und zwar im Budget der daran beteiligten Länder. Mehr noch: Ein solches Experiment ist nur möglich, weil die Hirne der Physiker offenbar aus Schwarzen Löchern bestehen. Aber wer nimmt schon P.M. ernst! 

Jetzt hat sich ein etablierter Physiker ebenfalls gegen diese Steuergeldverschwendung ausgesprochen. Ernst Peter Fischer studierte Mathematik, Physik und Biologie und promovierte 1977 am “California Institute of Technology” in Pasadena, USA. Heute ist er Professor für Wissenschaftsgeschichte an der Universität in Konstanz. Er schreibt auch populäre Artikel, was ihn für seine Kollegen von vornherein verdächtig macht. In seinem Blog meint er unter anderem:

Es ist schon komisch – erst bekommt man am LHC am CERN den Stromfluß nicht in den Griff und produziert einen technischen Kurzschluß. Dann bekommt man gleich den Anfang der Welt in den Griff und produziert einen geistigen Kurzschluß. … Offenbar lassen sich die Leute mit dem Urknall beeindrucken, selbst wenn ihnen Schwarze Löcher Angst machen. Mit dem Urknall macht man sich so wichtig wie die Hirnforscher mit der albernen Debatte über Willensfreiheit. … Wer den Anfang der Welt mit einem Knall erklärt, hat einen. Die Leute am CERN haben ihn sogar freiwillig.”

Eine ausführliche Darstellung der Gründe, die gegen den Urknall sprechen, finden Sie auf meiner Webseite hier.

Die Kommentare zu Professor Fischers Blog unterstützen ihn weitgehend. Seine Kritiker dagegen verzapfen, wie nicht anders zu erwarten, so schrecklichen Unsinn, dass eine solche Kritik exemplarisch wiedergegeben werden soll. Ein gewisser Jörg Rings, Physiker am Forschungszentrum Jülich, schreibt einleitend:

“… Ihre Posts von gestern und heute zum CERN sind eine bodenlose Frechheit.
Mir steht der Mund offen …

Mit offenem Mund behauptet Herr Rings nun:

Zwei “multi-purpose”-Experimente, nämlich ATLAS und CMS, werden generell nach dem Higgs-Boson suchen, das man erwartet.”

Na also, die Jagd nach dem Phantom geht weiter! Zur Information: Das Higgs-Boson ist so eine Art Erlöserteilchen, das alles erklären soll. Bereits in den frühen Achtzigerjahren wurde es im Kernzertrümmerer DESY in Hamburg gesichtet. 1990 trug man es zu Grabe, doch Forscher an einem der Kernzertrümmerer in CERN haben “Gottes Teilchen” (ein Ausdruck des Nobelpreisträgers Leon Ledermann, allerdings für das Neutrino) zehn Jahre später wieder gesichtet. Aus Tausenden von “events” (Teilchenbahnen) erwählten sie drei, die unter Umständen eventuell vielleicht bei sehr großzügiger Interpretation als Hinweise auf das flüchtige Teilchen gedeutet werden könnten. Entdeckt wurden die Spuren durch ein Computerprogramm mit dem bezeichnenden Namen BEHOLD, was ein Bibelwort ist und auf Deutsch “Siehe!” bedeutet. Noch bezeichnender: Die “Entdeckung” geschah kurz vor der beschlossenen Schließung des Beschleunigers  – und diese Schließung wurde im Anschluss an die “Entdeckung” aufgehoben.

Gründe dafür, dass das Higgs-Boson (Hauptgrund für die immens teuren Experimente der Teilchenforscher) nicht existieren kann, finden Sie hier.

Mit immer noch offenem Mund verbreitet Herr Rings nun weitere Mythen:

Eine realistische Erwartung wäre es, leichte supersymmetrische Teilchen zu finden. Da diese auch ein Kandidat für Dunkle Materie sind – die immerhin den weitaus größten Anteil aller Materie überhaupt ausmacht – ist dies eine spannende Aussicht.”

Zum Unsinn der “Dunkeln Materie” siehe die folgenden Beiträge im P.M.Magazin:
Dunkle Materie ist ein Rechenfehler
Dunkle Materie im All – brauchen wir die?
Beschleunigt das Weltall wirklich?

Aber die Experimente am CERN sollen ja noch viel mehr erforschen:

ALICE wird das Quark-Gluon-Plasma untersuchen. Ihnen (Herrn Professor Fischer) ist nicht aufgefallen, dass es die Presse ist, die das als Urknall-Simulation verkauft.” 

Bezeichnend die Namenswahl: Alice im Wunderland fiel bei ihrem Schöpfer Lewis Carroll bekanntlich in ein Kaninchenloch, die viktorianische Version eines Schwarzen Lochs. Und Herrn Rings scheint nicht aufgefallen zu sein, das Journalisten nur das wiedergeben können, was ihnen von den Wissenschaftlern gesagt wurde oder in deren Presse-Aussendung stand. 

Fazit:

Die kolossal teuren Laboratorien der Teilchenphysik sind Monumente einer egoistischen, autokratischen Nutzlosigkeit, vergleichbar allenfalls dem Bau der Pyramiden durch die Pharaonen.” Das schrieb der SPIEGEL – 1984!

Noch besser folgendes Zitat:

Das Quark-Gluonen-Plasma wäre ein neues und aufregendes Spielzeug für die Physiker.” Das schrieb das renommierte Wissenschaftsblatt “Science” anlässlich des gleichen Experiments im Jahr 2000.

Und dafür zahlen wir!

Peter Ripota

Jeder kann gegen die idealistische Beherrschung der Wissenschaft etwas tun

Nachstehend Auszüge aus einem Interview mit Peter Ripota “Der Urknall hat nicht stattgefunden. Der Kosmos lebt ewig”:

Die Kritik am Urknall vergleichen Sie mit dem Ketzertum eines Giordano Bruno gegen die katholische Kirche. Warum wird von der herrschenden Kosmologie am Urknall festgehalten?

Vermutlich, weil die moderne Wissenschaft ähnlich organisiert ist wie die katholische Kirche. Es gibt zwar keinen Papst, dafür aber Heilige (z.B. Einstein oder Hawking) und vor allem eine “Glaubenskongregation”  (sprich: Inquisition) – das sind die Herausgeber der renommierten Wissenschaftsblätter.

Als Beispiel hierfür ein Zitat des langjährigen “Nature”-Herausgebers (das ist die angesehenste wissenschaftliche Zeitschrift) John Maddox: “Man sollte ihn (gemeint war der Biologe Rupert Sheldrake) mitsamt seinen Werken verbrennen!” Dieser Ausspruch stammt vom Ende des 20. Jahrhunderts, nicht aus dem Mittelalter! […]

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